Wie viel Geld kostet Dich Deine Vielseitigkeit?

Geld

Geld und Selbstwert 

Gastartikel: Sebastian Thalhammer

Als Scannerpersönlichkeit bzw. IdeenheldIn bist du jemand, der in vielen Bereichen Ahnung hat, aber wenn es hart auf hart kommt, dann weißt du doch nicht genug.

Ist in dir jemals der Gedanke aufgekeimt, dass es sicher keinen gibt, der das braucht, was du kannst, wo du doch kein Experte bist?

Wenn es dir wie vielen anderen Ideenhelden und Scannerpersönlichkeiten geht, dann vermute ich, dass du bereits einmal so gedacht hast. In der Tat ist das ein recht weit verbreiteter Satz. Und er ist falsch

Obwohl wir 1000 Dinge ausprobieren, von überall schon etwas mitbekommen haben und prinzipiell ein sehr aufgeschlossenes Bild von der Welt haben, nagt in uns jedoch das Gefühl, dass es „nicht genug sei“, nur ein wenig von etwas zu wissen. 

Spezialisierung – der Weg zu Geld und Erfolg?

Es ist die Prägung, die uns ein Leben lang begleitet, dass Spezialisierung der Weg zum Erfolg sei. Ungeachtet dessen ob das nun bestätigt ist oder nicht. Und so fristen brillante Menschen, mit Kenntnissen von zeitgenössischer Kunstgeschichte bis hin zu moderner Schnittstellenprogrammierung ein Leben mit dem Gefühl, dass sie „eigentlich nichts richtig“ können. „Wen sollte das also interessieren?“

Alle diese Aussagen haben jedoch eines gemeinsam: Sie sind ein Ausdruck von geringem Selbstwertgefühl.

Selbst wenn wir einmal ein Lob für etwas bekommen, glauben wir es häufig nicht so recht und spielen uns selbst herunter. Was wie einfache Bescheidenheit aussieht, kann seinen wahren Grund weitaus tiefer haben. 

Wenn wir von uns selbst glauben, dass wir es nicht wert sind, ja wie um alles in der Welt sollte ein anderer Mensch dann einen Gegenwert dafür liefern wollen?

Wir glauben häufig, dass wir erst als Experten etwas gelten und setzten die Messlatte derart hoch, dass sogar Stephen Hawkins den Kopf schütteln würde.

Expertise ist überbewertet

Zuallererst musst du eines verstehen: Expertise wird vielfach überschätzt.

Was bedeutet es überhaupt, ein “Experte” zu sein? Jemand, der 100.000 mal das gleiche gemacht hat? Für den Großteil der Möglichkeiten ist diese Art von Expertise keine wirkliche Voraussetzung. Nicht einmal im Entferntesten.

girl-158717_640Für die meisten Dinge im Leben ist es absolut unwichtig, wie viele Stunden du bereits damit verbracht hast, welche Referenzen du hast, usw. Natürlich besteht ein Zusammenhang aus Erfahrung und Meisterung eines Gebiets, aber wenn es hart auf hart kommt, zählt eigentlich nur, ob du liefern kannst.

Kurz für dich zum Mitschreiben: Es zählt nur, ob du liefern kannst.

So einfach ist das.

 

Im Coaching mit zahlreichen Klienten sehe ich häufig, welche Ausprägungen eine verzerrte Wahrnehmung vom eigenen Selbstwert mit sich bringt:

  • man fühlt sich als Betrüger und Hochstapler, weil man „das ja gar nicht richtig kann“
  • man traut sich nicht, Geld für etwas zu verlangen, weil man sich sagt, dass es das „gar nicht wert war“
  • man stellt das eigene Licht unter den Scheffel, wo man nur kann, weil man sich seiner eigenen Fähigkeiten nicht bewusst ist

Die größte Tragödie: Wahnsinnig großartige Potentiale liegen brach, weil man den Wert seiner eigenen Fähigkeiten nicht wahrnimmt. 

Und so kommt es nicht selten vor, dass Scannerpersönlichkeiten häufig darüber klagen, zu wenig zu verdienen oder generell zu wenig Geld zu haben.

Paradoxerweise wissen und können sie sehr viel, sind aber nicht in der Lage, es im richtigen Gleichgewicht zu Geld zu machen.

Du gibst einen Wert, durch das was du tust. Sei es als Arbeitnehmer, Unternehmer sogar als Arbeitsloser. Und dafür bekommst du im Gegenzug etwas zurück. In unserem sozialen System ist das meistens Geld, dass lediglich als Platzhalter für einen Wert dient, mit dem wir alles mögliche anstellen können.

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Idealerweise ist das ein ausgewogener Kreislauf. Man bekommt mindestens den Wert zurück, den man gibt. 

Erfahrungsgemäß kennen die wenigsten Menschen diesen Kreislauf derart ausgewogen. 

Gerade Scannerpersönlichkeiten haben häufig das Gefühl, dass das was sie tun, nichts wert ist. Welch große Überraschung also, dass sie kaum dafür etwas zurückbekommen. Da werden 1000e Stunden an Erfahrung, Praxis und erworbenen Wissens einfach „verschenkt“ und anschließend wundert man sich dann, wieso man mit seinen Talenten nicht über die Runde kommt

Mir selbst ging das früher auch so: Vieles habe ich früher „einfach so“ gemacht, nur um später herauszufinden, dass diese Arbeit einige hundert Euro eingebracht hätte und das die Menschen sogar gerne dafür bezahlt hätten.

Doch ich wäre nicht einmal in der Lage gewesen, es anzunehmen. Zu gering war mein eigener Selbstwert um zu erkennen, dass das was ich tue, tatsächlich einen Wert hat. 

Du weißt mehr als du denkst!

Als ich früher Kampfkunst trainiert habe, da hat mir mein Großmeister oft Dinge versucht beizubringen, die einfach komplett aus meiner Reichweite waren. Zu groß war der Unterschied zwischen meinem Kenntnisstand und seinem. 

Ich suchte Menschen, die ein paar Stufen weiter vorne waren, von denen ich lernen konnte. Von denen konnte ich die Dinge lernen, die momentan für mich relevant waren. 

 

Das Gleiche gilt für dich. Ich bin überzeugt, dass du in vielen Bereichen mehr weißt, wie andere Menschen. Und genau für diese Menschen bist du die richtige Person. Für diese Menschen kannst du dein Knowhow (oder was auch immer) anbieten, ohne Großmeister zu sein. 

Gibt es Menschen da draußen, die mehr über dein Thema wissen? Sicherlich. Bist du trotzdem in der Lage deinen Klienten genau das zu geben, was sie brauchen?

Mit Sicherheit.

Ich lade dich also ein, dir Gedanken darüber zu machen, wie du Menschen bisher schon geholfen hast und wie sehr es sie weiter gebracht hat. Wenn du dann ehrlich mit dir bist, stell dir die Frage, wie viel es diesen Personen bedeutet hat, dass du ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden hast.

Vergiss dabei eins nicht: Du weißt weit mehr, als du denkst!

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Sebastian Thalhammer hilft vielbegabten Menschen dabei, ihre Talente unternehmerisch zu nutzen. Besuch seinen Blog www.projektphoenix.com, für Experteninterviews und praxiserprobte Anleitungen speziell für Polypreneure.

 

 

 

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22 Kommentare, sei der nächste!

  1. Großartiger Artikel, der zwei überaus wichtige Thema aufgreift: Dass wir Scanner eindeutig mehr Selbstbewusstsein brauchen und zweitens uns nicht davon irritieren lassen sollten, dass wir keine Experten seien.
    Denn eigentlich sind wir Experten. Wir sind es in der Kombination unserer vielen Fähigkeiten. Und das führt mich zu einem Punkt, den ich gerne ergänzen würde, dass gerade die NICHT-Spezialisierung, sondern dass wir in die Breite gehen uns sogar für den Markt und für andere Menschen interessant macht.
    Was ich beobachte ist, dass Menschen Einzelwissenschaften oder Fähigkeiten lernen und gar nicht mehr in der Lage sind, das in einem Gesamtzusammenhang zu sehen. In Schule, Studium, Ausbildung zieht sich das fort … Scanner ziehen Verbindungen, verknüpfungen und kommen von Stöckchen auf STöckchen auf Stöckchen udn können somit alles, was sie wissen auch effektiv nutzen, wenn sie sich dessen Wert bewusst werden.
    🙂
    Danke Sebastian also für die Erinnerung. Dass wir Scanner in die Breite gehen ist kein Manko, sondern eine kostbare Besonderheit!
    Ach, nur als Feedback: Der Artikeltitel ist etwas unglücklich gewählt ^^°

    Grüßken, Yasemin.

    1. Darum geht es Yasemin. Es werden Menschen auf verschiedenen Fronten gebraucht. Visionäre wie Detailverliebte, Troubleshooter wie Spezialisten.

      Nicht das Eine ist das Beste, sondern der, der in der Lage ist, seine Talente und Fähigkeiten ideal einzusetzen.

      Als Scannerpersönlichkeiten wird uns häufig ein anderes Bild aufgezeigt. Na, gut! Ist halt so. Aber das heißt eben nicht, dass wir deswegen „weniger können“.

      Wie verknüpfst du deine Studienrichtungen und Talente, Yasemin?

      P.S.: Ich liebe bewusst provokative Titel! 😉

      1. Wie ich meine Studienrichtung und Talente verknüpfe?

        Kurz: Eigentlich passt eher mein Talent zu meiner Studienrichtung. Ich bin Denkerin, Konzeptlerin, Ideensprudlerin und Informationssammlerin. Mit meinen Studiengängen Philosophie und Modernes Japan gehe ich damit extremst in die Breite und kann aus den vollen schöpfen. Mit Philosophie tangiere ich Bereiche der Technik, Wirtschaft, Psychologie und Medizin. Mit Modernes Japan, Sozial-, Politik-, Kultur- und Medienwissenschaft. Das Synthesepotential des Wissens ist immens. Aber Studienfächer erfüllen meist nur analytisch-mathematische Begabungen und das ist dann auch ihr Manko. Bei mir wird der Vorwurf groß, dass ich zu interdisziplinär sei und nicht genuin philosophisch. Was unsinnig ist, weil alle Einzelwissenschaften historisch der Philosophie entspringen, aber das gibt ein Eindruck über die heutige Akademie und für Vielbegabte ist die Uni kein idealer Ort.

        Allerdings mit der richtigen Taktik und Einstellung können Scanner, die wissenssüchtig sind, das Beste aus einem geisteswissenschaftlichen Studium heutzutage machen. Sie sehen Beziehungen, wählen die Kurse, die sie interessieren und finden fast immer interessante Hausarbeitsthemen. Sie sind keine Fachidioten, sondern sehen praktische Gesamtzusammenhänge und weltliche Probleme samt passenden Lösungen. In einer so-called-Wissensgesellschaft sind innovative, kreative, adaptive und flexible Menschen gewünscht. Und wer soll das anderes sein, als wir Scanner?

        1. Liebe Yasemin,
          wow, danke für Deinen Einblick, wie Du bei Deinem Studium Deine Vielseitigkeit auslebst. Absolut klasse!

          Ich sehe das studieren auch weniger als eine Möglichkeit der reinen Wissensaneignung als ein Erweitern des Horizontes und der Flexibilität des Denkens und Handelns.

          Liebe Grüße,
          Diana

  2. Lieber Sebastian,
    Liebe Diana,

    danke für diesen Artikel. Das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen hängt stark vom SelbstWERT ab, klar.
    Die Frage die ich mir gerade stelle: Ein weiterer Grund, warum wir nach vollem Einsatz oft mit leeren Händen dastehen ist doch, dass wir oft von einer Tätigkeit / Projekt so begeistert sind, sofort los-starten und dabei vergessen, dafür auch etwas zu nehmen.
    Sozusagen so, dass in der großen Euphorie Geld überhaupt nicht wichtig ist.

    Was meint ihr?

    Alles Liebe
    Robert

    1. Ich sehe da folgendes klares Bild:

      Als Scanner haben wir häufig einen sehr geringen Selbstwert dessen, was wir können.

      Vieles fällt uns einfach und „fliegt“ uns zu, weswegen wir glauben, dass es nichts wert ist.

      Außerdem schwebt da häufig eine Angst „enttarnt“ zu werden. Es ist das Hochstaplersyndrom, von dem ich auch einmal mit Anne Heintze spreche.

      All diese Faktoren führen dazu, dass man seine Zeit, seine Fähigkeiten „umsonst“ hergibt ohne in der Lage zu sein, einen ansprechenden Preis zu verlangen.

      In der Natur der Sache von uns Scannern, springen wir gerne und oft von Projekt zu Projekt. Dinge brauchen aber auch einmal seine Zeit (auch wenn wir gleich alles haben wollen) und so kommt es nie dazu, dass wir am Baum, den wir gesät haben, die Früchte ernten.

      Es ist also ein Mix aus Selbstwert(gefühl) und Wachstumsentwicklung.

      Für mich sind das sehr stark zusammenhängende Themen, die ich vor allem im Coaching immer wieder antreffe.

      Grüße
      Sebastian

  3. Liebe Sebastian,
    Liebe Diana,

    ja, das kommt mir leider immer noch sehr bekannt vor. Kaum zu glauben, wie stark diese alten Prägungen sind. Für mich ist es in diesem Zusammenhang ganz wichtig, mich nicht mit ‚Tauchern‘ zu vergleichen, sonst fühle ich mich gleich fehl am Platz und mein Selbstwert sinkt.

    Liebe Grüße,
    Marie

    1. Hey Marie!

      Diese Prägungen sind eben deswegen so stark, weil sie so alt (und damit stark verankert) sind. Es ist faszinierend zu sehen, wie sie wirken und vor allem was passiert, wenn wir sie ändern.

      Woran erkennst du für dich, dass diese Prägungen greifen Marie?

      1. Hmm, woran ich diese alten Prägungen erkenne? Ganz einfach, ich bekomme täglich gesagt, dass ‚man das so doch nicht machen kann‘. Und wenn es mir noch nicht egal ist, was andere sagen, dann greifen da wohl noch ein paar Prägungen. 😉

        Liebe Grüße,
        Marie

  4. Hallo Diana und Sebastian,

    Toller Artikel. Beim Lesen hatte ich vor allem in der Passage ein gewisses „Aha-Erlebnis“, wo es darum ging, dass ich als Scanner in manchen Gebieten mehr weiß, als andere und so dieses „mehr Wissen“ weitergeben kann. So wie es bei deinen Trainingspartnern war, Sebastian. Man muss nicht alles im Detail wissen. Als Scanner weiß man oft, wo es Quellen gibt, die man anzapfen kann, wenn man wo nicht weiter weiß, so dass man, wie im Artikel beschrieben, liefern kann. Das finde ich eine sehr wichtige Erkenntnis, die einem als Scanner auch beim Selbstwertgefühl weiter hilft. Eigentlich könnte man sagen, wir Scanner sind Experten im „Liefern“! Wir müssen uns nur trauen.

    Apropo Kampfkunsttraining: mein Bruder hat, bevor er nach Texas ging, mit dir trainiert, Sebastian!

    LG Stefan

    1. Lieber Stefan,
      ja das sind wir:
      – Experten im Liefern
      – Experten bei der Anpassung an neue Begebenheiten
      – im Ausprobieren und Neues blitzschnell aneignen
      – im Netzwerken

      und in so vielem mehr. :o)

      Liebe Grüße,
      Diana

    2. Doch nicht etwa da Peter? Hah, wie geil ist das denn?

      Ich hatte den Gedanken schonmal, als wir gesprochen haben, aber jetzt ist es fix 😉

      Als Scanner wissen wir weitaus mehr, als wir uns selbst zutrauen. Das Thema „sich zeigen“ und „angreifbar“ sein kommt uns da häufig in die Quere.

      Sich nicht entscheiden zu wollen, müssen kann auch ein Schutzmechanismus sein, der einem erlaubt, wie ein Ninja zwischen verschiedenen Projekten abzutauchen und unangreifbar für andere zu sein.

      So habe ich das jahrelang gemacht …
      Sebastian

  5. Hallo Sebastian, hallo Diana,

    ein toller Artikel. Ich kenne das auch. Als Scanner kann ich nichts so richtig gut! Oder?
    Auf dieser Ebene mag das so aussehen. Doch wir Scanner haben Meta-Fähigkeiten wie „Reinfuchsen in ein Neues Thema“ „Röntgen-Blick für das Wichtige“ usw.

    Ich wünschte manchmal, ich hätte tausend fleissige Zwerge, die für mich die Ideen umsetzen. Solange ich dir nicht habe, fokussiere ich mich auf das Thema, das mir gerade am Wichtigsten ist.

    Liebe Grüße,
    David

    1. Hey David!

      Die tausend Zwerge willst du haben, nur jetzt noch nicht … Glaub mir das 😉

      Scanner können sehr wohl einiges, nur „sehen“ es die wenigsten selbst. Es ist letzten Endes eine Frage der differenzierten Wahrnehmung, die zur Erkenntnis führt, wie man seine Talente einsetzen kann.

      Den Weg, den ich verfolge ist, den roten Faden in meinen Interessen und Ideen zu finden und dementsprechend meine Talente zu fokussieren.

      Sebastian

  6. Hallo Diana,
    toller Artikel der mir bestätigt das ich auf dem richtigen Weg bin! Ich habe schon als Kind viele Interessen gehabt. Elektronik, Chemie, alles was knallt und scheppert 😀 Einen Roboter als Bausatz habe ich vor 2 Jahren gebaut und dachte das wäre es jetzt mein Ding. Dann wollte ich komplett einen selber bauen und zack war das Interesse wieder weg 🙁 Seit ca. einem Jahr habe ich das Onlinebuisness für mich entdeckt bzw. das aufbauen von Webseiten um Geld zu verdienen. Auch da habe ich wieder mehrere Projekte. Naja… wie auch immer. Danke für deinen ermutigenden Beitrag!
    LG
    Tobias aus Worms

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