So gewinnst du mehr Selbstvertrauen, um deine bunte Natur zu leben

Gastartikel: Julia Lutz

Als Scanner-Persönlichkeit bist du ein Individualist.

Du bist anders.

Kreativ, chaotisch… ein Freigeist, der nach dem „Mehr“ für sich strebt.

Tief in dir drin weißt du, dass du anders bist. Du traust dich aber nicht dich zu zeigen, deine bunten Flügel in alle dir interessanten Richtungen auszustrecken und einfach loszufliegen.

Irgendetwas hemmt dich.

Blockiert dich.

Dir fehlt Selbstvertrauen.

Selbstvertrauen ist aber die Voraussetzung, um deinen Weg finden zu können, auf Entdeckungsreise mit deinen Talenten und Fähigkeiten zu gehen und somit deinen ganz eigenen, individuellen Weg zu finden.

IMG_3508_Fotor

Mein Weg zum Selbstbewusstsein

Ich selbst habe in der Vergangenheit, mit meiner Art und Weise zu sein und zu arbeiten zahlreiche negative Erfahrungen machen müssen. Sich auf einen unkonventionellen Weg zu begeben, seine Einzigartigkeit zu zeigen und somit einen anderen Weg einzuschlagen als die breite Masse, birgt unzählige Probleme und unangenehme Situationen.

Der Moment, in dem man sich erstmals als Scanner-Persönlichkeit quasi „outet“, war für mich wie eine emotionale Achterbahn. Plötzlich wusste ich, wieso ich mich die vergangenen Jahre nicht „unterordnen“ konnte, wieso ich mich so oft „ausgegrenzt“ fühlte und einfach nicht kompatibel mit all diese konventionellen und altbekannten gesellschaftlichen Normen war.

Ich erkannte schlussendlich, ich möchte mich auch nicht mehr länger hinter all diesen Menschen verstecken.

Ich möchte sichtbar werden! Und endlich so wahrgenommen werden, wie ich wirklich bin!

Als ich meinen Blog Wissensscanner vor einigen Monaten gestartet habe, habe ich erstmals tief blicken lassen.

Niemals zuvor habe ich mich so „nackt“ gemacht im Internet und mein Innerstes preisgegeben.

Ich habe klar gemacht, wofür ich existiere. Wofür ich existieren möchte und wie ich ticke.

s00f6-w_oq8-joshua-earle_Fotor

Natürlich kamen dann irgendwann Familie und Freunde und fragen mich: „Was machst du da eigentlich? Was ist das die ganze Zeit auf Facebook, Twitter und Co. los?“

(Hier kannst du übrigends auch nachgucken, was ich so für verrückte Sachen auf Freunde und Familie loslasse J )

Im ersten Moment fühlte ich mich total überrumpelt und eingeschüchtert, über meinen Blog und meine Beweggründe zu erzählen.

Auch heute habe ich hin und wieder noch Probleme darüber zu reden. Ich habe immer noch Respekt vor den unzähligen Reaktionen und verhaltenen Blicken, wenn ich jemandem erzähle, dass ich blogge… und das auch noch über vielbegabte Scanner-Persönlichkeiten.

Puuuh…

Ich weiß, dass man eine ordentliche Portion an Selbstbewusstsein braucht, um über seine ganz intimen Empfinden, über seine Visionen, seine Wünsche und Ziele (vor allem wenn sie total verrückt klingen) mit anderen zu reden.

 

Wieso du dir Selbstvertrauen leisten kannst

Versuche einmal vermehrt auf andere Menschen zu achten. Sie bewusst wahr zu nehmen (ich liebe es hin und wieder ganz allein im Cafe mit meinem Cafe Latte zu sitzen und ganz bewusst andere Menschen zu beobachten).

Du wirst schnell erkennen, dass die meisten Menschen verschiedene Rollen innehaben und somit ihre innere Individualität meistens unbewusst unterdrücken.

Dieses Phänomen beruht auf der Angst, von einer Gruppe ausgeschlossen zu werden und somit in unserer Gesellschaft zu versagen.

Selbstvertrauen hilft dir dabei, diese Angst zu überwinden und somit gegen den Strom zu schwimmen, ohne dabei deine mentale Kraft und deine emotionale Seite zu verlieren.

Du kannst dir als Scanner-Persönlichkeit eine ordentliche Portion an Selbstvertrauen leisten! Sei dir bewusst, dass du anders bist, ja, aber anders ist gut!

Du hast etwas zu erzählen, lebst vielleicht außergewöhnlich, denkst außergewöhnlich und inspirierst somit andere?

Zeige deine bunte Natur! Es gibt nichts, dass du verbergen musst – denn du bist hier auf dieser Welt um so zu leben, wie du es möchtest.

Dein Leben so zu gestalten wie du es für richtig hältst.

Artikel_Selbstvertrauen(deathtostock_Fotor

Und deine ganz persönliche Mission in diese Welt hinaus zu tragen.

Jeder, der deine Ideen oder deine Lebensweise komisch oder gar „abgedroschen“ oder naiv findet, ist in Wahrheit nur neidisch auf deinen Mut! Die wenigsten lassen ihre innersten Wünsche und Sehnsüchte zu oder kennen sie überhaupt. Sie leben ein ganzes Leben lang in Unausgeglichenheit, im Trott des Alltags, verstecken sich in der großen Masse und reden sich ein, solch ein Leben führen zu „wollen“.

Gönne dir also dein verdientes Selbstvertrauen! Nur so bist du nicht länger auf den Schutz der Masse angewiesen und du erhältst die Möglichkeit, deinen individuellen und selbstbestimmten Weg gehen zu können und deinen vielen Talenten und Fähigkeiten zu vertrauen.

 

Wie baue ich als Scanner-Persönlichkeit mehr Selbstvertrauen auf?

Der, wie ich finde, effektivste Weg um dir mehr Selbstvertrauen aufzubauen, ist das Reflektieren und Niederschreiben deiner kleinen und großen Erfolge.

Nehme dir morgens oder abends hin und wieder etwas Zeit für dich (ich bevorzuge es beispielsweise entweder vor oder nach dem meditieren) und denke über deine letzten Erfolge nach. Welche schweren Hürden konntest du meistern oder welche Erfahrungen und „learnings“ hast du durch jene Situation gemacht?

Du kannst diese kleinen Erfolge natürlich auch in einem kleinen Notizbuch festhalten. Falls du dich dann wieder in einem Moment der Selbstzweifel und Angst befindest, kannst du dir dieses Notizbuch jedes Mal aufs Neue vor Augen führen.

Du wirst, wenn du so eine Art „Erfolgsbuch“ schreibst, deine zahlreichen positiven Fortschritte und Erlebnisse bewusster wahrnehmen und dadurch nicht nur deinen Talenten und Fähigkeiten bewusster werden, sondern du erlernst auch den Blick aufs Positive zu halten und du wirst Erfolge bewusst anziehen!

Als Scanner-Persönlichkeit zweifeln wir viel zu oft an uns, unseren Talenten und dem Potential, das in uns steckt.

Wir lösen uns nur schwer von alten und konventionellen gesellschaftlichen Denken.

Anfangs noch vermehrt in die alten Denkmuster zu verfallen ist übrigens ganz normal. Oder auch für große Veränderungen mehr Zeit zu benötigen oder gar mehrere Anläufe.

Das sollte dich aber keinesfalls in deinem Selbstvertrauen angreifen! Auch der Absprung von alten Werten und Normen und der Schritt in eine noch verrückte und ungewisse Richtung braucht Zeit.

Du hast genügend Rechte auf viel Selbstvertrauen. Anders zu sein bedeutet nicht immer den einfachsten Weg gehen zu können, dafür aber den am lohnendsten und den der größten Selbstbestimmung!

Wann erlaubst du dir anders zu sein, deine Visionen in die Welt zu tragen und deine inneren Wünsche und Ziele herauszufinden?

 

Schreib mir in den Kommentaren!

 

Ich5

 

 

 

 

 

 

Du möchtest mehr über vielbegabte Scanner-Persönlichkeiten erfahren?

Dann schau gleich mal auf www.wissensscanner.de vorbei.

Ich freue mich auf dich 🙂

Julia

Hat Dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn gerne :-). 

Hat Dir der Artikel gefallen?

Schreib Dich ein mit Deiner E-Mail Adresse und ich gebe Dir Bescheid, sobald ein neuer Artikel erscheint.

Deine Daten sind bei mir sicher. Versprochen!
Ich gebe sie nicht an Dritte weiter und schicke auch keine ungewollte Werbung.
Datenschutz ist Ehrensache für mich.

5 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Julia,

    ein echt schöner Artikel! Habe mich an einigen Stellen dabei wieder gefunden (liegt wahrscheinlich ebenfalls an meinem Scanner-Charakter).

    Menschen beobachten, macht mir auch ziemlich Spaß. Und ja, immer wieder versucht einen, das Umfeld in die Mittelmäßigkeit zurück zu ziehen und das traurige ist dabei oft, dass es nicht einmal bewusst geschieht und böswillige Absichten dahinter stecken.

    Das erinnert mich manchmal an Bioroboter, die dann ein unbewusstes Programm abspulen müssen, dass sie über viele Jahre einprogrammiert bekamen.

    Was mir auch noch hilft (Stichwort: „Selbstbewusstsein“) ist ein Morgenritual. Dafür kann ich noch das Buch „Miracle Morning“ empfehlen. Da wird unter anderem auch von einem Notizbuch bzw. Tagebuch gesprochen. Dazu kommen noch Meditation, Visualisierungen, Afirmationen und Sport. (jetzt habe ich eigentlich das meiste vom Buch schon verraten 😉 ) L.G. Tobias

  2. Danke für den Artikel liebe Julia!

    Ich habe mein Erfolgsbüchlein immer griffbereit und schreiben ist einfach genial!!!

    Was mir auch hilft, ist die Natur. Wenn ich an mir zweifel, wenn meine inneren Stimmen mir sagen, was denn alles nicht klappt, dann gehe ich in die Natur. Da höre ich dann diese inneren Stimmen nicht mehr, nur die Geräusche vom Wald. Erfrischt und mit viel Mut und Selbstvertrauen gehe ich dann weiter.

    Ich habe gemerkt, wenn ich mir nicht vertraue, dann habe ich auch kein Vertrauen in das Leben. Also, je mehr ich mein Selbstvertrauen ausgedehnt habe, umso mehr ist auch das Vertrauen in das Leben gewachsen.

    Ein fröhlicher Gruß,
    Romana

  3. Liebe Julia!

    Ein inspirierender Artikel. Dieses Sitzen im Cafe und die Leute beobachten – wer kennt es nicht? Im Laufe meines Lebens habe ich bemerkt, dass ich, genau in der Beobachterposition, ebenfalls meine Rolle ändere/änderte. Es gab die Zeiten, da habe ich mit Neugier geguckt. Reines Interesse am Menschen. Dann kam die Zeit – aus welchen Gründen auch immer, da fing ich innerlich an zu lästern über die ‚Mutti‘, den ‚Hampelmann‘, den ‚Gockel‘ oder die ‚Tussi‘ und ihrem Getue. Damals bemerkte ich es nicht, jedoch weiß ich es heute, dass es an dem mangelnden Selbstwert und auch an eine Form von Neid lag. Manchmal war ich die Scheue, die beim Blickkontakt am liebsten nach Hause unter die Decke wollte. Und es gab auch viele andere Rollen, auf den Stühlen der diversen Cafe’s.
    Heute scanne ich meine Rolle und wenn ich merke, es ist auf gar keinen Fall die Wiebke auf dem Stuhl die mit Neugier und Interesse Menschen anschaut und nichts denkt, dann arbeite ich an mir. Ich durchleuchte, warum ich die Lästertante bin…. also, warum ich grad wieder ein Mangel im Selbstwert habe. Das mache ich auch bei den anderen Rollen. Nach der genossenen Tasse Kaffee habe ich auch dann eine gute Portion ‚Selbstschliff‘ erledigt, Leute angeschaut und entspannt. Es war dann so oder so ein guter Tag!

    Herzlichst – Wiebke

  4. Hallo Julia

    Ein sehr guter Artikel. Ich stimme dir bei deinem Aussagen zu.

    Mir geht es ähnlich mit meiner Berufung. Das Selbstvertrauen war anfangs weniger ausgeprägt. Je mehr ich an meiner Leidenschaft arbeitete und meine Schritte ging umso selbstbewusster ging ich durchs Leben. Ich finde diesen Weg als die Beste Persönlichkeitsentwicklung. 🙂

    Und ja….seine Erfolge aufzuschreiben und sich zu reflektieren finde ich auch eine gut Methode. Würde es eher nach der Meditation anwenden.

    Herzlichst
    Markus

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.