7 außergewöhnliche Ideen für Deine Jahresplanung 2018

Ein Widerspruch – IdeenheldIn sein und die Jahresplanung 2018 machen?

Ich bin wie Du Ideenheld/in, Scanner, Multipotential und ich liebe es, frei und flexibel zu arbeiten. Ich möchte das tun, worauf ich gerade Lust habe.

Ich will im JETZT leben. Nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. 

Und ich finde, dass das Leben einfach zu komplex ist, um es zu begreifen oder gar mittels einer Planung „zu kontrollieren“.

Warum ich dennoch plane

Mir ist es wichtig, mit meiner Berufung erfolgreich zu sein.

Ich möchte:

  • VIELE Menschen auf ihrem Weg in ihre vielseitige und erfolgreiche Selbständigkeit begleiten
  • PROJEKTE umsetzen und mich nicht mit meiner eigenen Vielseitigkeit verzetteln
  • FOKUSSIERT arbeiten und ausreichend Zeit für Reisen und FREIzeit haben

Eine Ideenhelden-gerechte Planung meiner Ziele unterstützt mich dabei, da sie mir Klarheit und Fokus und dennoch Flexibilität und ausreichenden Freiraum gewährt.

7 Tipps für Ideenhelden-gerechtes Planen

1. Erforsche Dein WARUM

Aller Planung voran solltest Du Dein WARUM stellen. Warum tust Du was Du tust? Was ist Deine tief gehende Motivation?

Ich habe zu diesem Thema einen Artikel geschrieben.

Dein WARUM ist Deine Motivator, wenn es mal schwierig ist auf Deinem Weg. Es hilft Dir, längerfristig an Deiner Sache dran zu bleiben und die größte Vision Deiner Selbst zu leben.

Dein WARUM ist das große Ganze, das allen Zielen vorangeht und Du immer wieder als Kompass für Deinen Weg einsetzen kannst.

2.  Setze Dir Leuchtturmziele

Ein Leuchtturm ist Orientierungspunkt für Seefahrer, dass von der Weite des Meeres immer wieder zurück in den Hafen finden. Deine Leuchturmziele helfen Dir bei Deiner Ausrichtung und Orientierung.

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Wie Du den Weg zu Deinem Leuchtturm gehst, wird sich im Laufe des Jahres zeigen.

Jahresziele

Wie schon eingangs beschrieben, halte ich nix davon, das ganze Jahr minutiös durchzuplanen. Doch Deine Leuchtturmziele helfen Dir, die Richtung Deines WARUM einzuhalten.

Frage Dich: Was sind Deine wichtigsten Ziele, die Du am Ende des Jahres 2018 erreicht haben möchtest?

Wähle nicht mehr als 3-5 Ziele, damit Du Deinen Fokus nicht verlierst. Die übrig gebliebenen Ziele sind in Deiner Ideenliste gut aufgehoben.

Mein Tipp: Stelle Dir bei jedem potentiellen Leuchtturmziel die Frage: „Dient dieses Ziel meinem WARUM?“

Mein Beispiel: Eines meiner Leuchtturmziele für 2018: Aufbau eines exklusiven Gruppenprogrammes: Unwiderstehlich weiblich & erfolgreich mit 30 Teilnehmern und 6 Modulen.

Noch ein Tipp: Visualisiere Dir Dein Leuchtturmziel so, als ob Du es schon erreicht hast. Spüre hinein. Wie fühlst Du Dich? Wie hat sich Dein Alltag verändert, jetzt wo Du Dein Ziel erreicht hast? Diese Bilder und Gefühle geben Dir Kraft und Motivation, Deine Ziele auch wirklich zu erreichen.

3. Beziehe Deinen Begeisterungsindikator mit ein

people-216677_640_FotorWenn wir IdeenheldInnen, Scanner, Multipotentials von einer Sache begeistert sind, dann geht die Post ab! Ungeahnte Kräfte werden mobilisiert. Wir geben alles für diese Sache und erreichen unsere Vorhaben mit Leichtigkeit.

Und genau diesen Begeisterungsindikator solltest Du bei Deiner Planung berücksichtigen. Überprüfe Deine Ziele, ob sie Freude und Begeisterung bei Dir auslösen.

Mein Tipp: Spüre mal in Dich hinein. Wo genau in Deinem Körper spürst Du diese Begeisterung? Wie fühlt sie sich an? Ist es ein Kribbeln? Ein Vibrieren?

Mein Beispiel: Ich spüre meine Begeisterung meist im Bauch (der hüpft innerlich) und am Klopfen meines Herzens. Auch ein Prickeln im ganzen Körper erlebe ich dann oft.

4. Plane nur  einen  Monat im Voraus

Monatsziele

Schnapp Dir eins Deiner Jahres-Leuchtturmziele und definiere Dein Ziel für den nächsten Monat.

Frage Dich: Was sollte ich bis Ende des nächsten Monats dafür erledigt haben, damit ich am Ende des Jahres, mein Leuchtturmziel xyz erreicht habe?

Danach stelle Dir diese Frage für Deine anderen Leuchtturmziele.

Mein Beispiel: Bis Ende Dezember habe ich die Positionierung für das neue Projekt abgeschlossen (Wunschkundin, Kernaussagen, Themen, Angebotsdesign stehen) 

Dadurch, dass Du nur einen Monat im Voraus planst, bleibst Du flexibel für das Unvorhersehbare des Lebens. Du kannst ausprobieren, wie Deine Herangehensweise funktioniert und wenn Du nicht das Gewünschte erreichen solltest, dann….

Mein Tipp: Setze Dich jeweils am Ende eines Monats hin und formuliere für den nächsten Monat Deine Monatsziele.

Wochenziele

Frage Dich: Um mein Monatsziel zu erreichen, was müsste ich in der ersten Woche erledigt haben?

Mein Beispiel: Wunschkundenprofil im Detail ausformuliert

Mein Tipp: Setzte Dich jeweils am Ende der Woche hin und schreibe für die nächste Woche Dein Ziel auf.

Anschließend gilt es, die Aktivitäten (to do´s) für die einzelnen Tage der folgende Woche einzutakten. Dazu beachte unbedingt Punkt 5.

5. Plane realistisch und halte Dir 30% pro Tag komplett FREI

legs-434918_640_FotorWir IdeenheldInnen neigen dazu, viel zu viele unserer vielen Interessen bei der Planung mit einzubauen. Sind uns doch all unsere Projekte so lieb und sollten berücksichtigt werden. Vorsicht, das kann Dich schnell in die Überforderung bringen!

Mein Tipp: Schreibe Dir BEVOR Du anfängst, Deine konkreten Aktivitäten (to do´s) für die nächste Woche zu planen mal eine Woche lang auf, was Du normalerweise am Tag und in der Woche schaffst. So wird Deine Planung zu einer realistische Planung.

Frage Dich: Was kann ich in dieser Woche konkret tun, damit ich mein Wochenziel erreiche? Wer oder was kann mich dabei unterstützen?

Halte Dir bei Deiner Planung 30 % pro Tag komplett FREI. Diese Stunde ist für Unvorhergesehenes. Es könnte sein, dass Du ganz plötzlich Lust auf eine Aktivität bekommst, die zwar nicht direkt mit Deinem Ziel zu tun hat, aber Dir gerade ganz wichtig erscheint. Oder Du bekommst eine Kundenanfrage, die kurzfristig erledigt werden sollte. Lasse Dir Freiraum für Spontanität und Ungeplantes.

6. Beziehe Deine Ideenliste mit ein

In meinem Artikel „Coming out eines Ideenhelden“ habe ich in Schritt 4: IDEENMANAGEMENT für Ideenhelden über die Ideenliste geschrieben. 

Wenn Du Deine Woche planst, dann schau doch auch in Deine Ideenliste (oder Projektbuch, Notizbuch, Ideenschachtel, Evernoteliste).

Frage Dich: Welche meiner vielen tollen Ideen hilft mir, mein Ziel xyz zu erreichen?

7. Berücksichtige Deine anderen Lebensbereiche bei Deiner Planung

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Auch wenn uns Solo-UnternehmerInnen mit unserem LifeStyle Business die Arbeit oft nicht als Arbeit vorkommt, weil wir sie aus vollstem Herzen gerne tun und sie uns Erfüllung bringt, so ist es doch sehr hilfreich, auch unsere anderen Lebensbereiche mit in unsere Planung mit einzubeziehen.

Frage Dich: Was möchte ich in diesem Jahr bezüglich meiner Beziehung, Familie, meinen Freunden, meiner Gesundheit, meiner Spiritualität erreicht haben?

Schreibe Dir diese privaten Jahres-Leuchtturmziele genauso auf wie Deine beruflichen Jahres-Leuchtturm-Ziele. Und wenn Du Deine beruflichen Ziele verfasst, schaue auf die Ziele Deiner anderen Lebensbereiche. Stehen Deine beruflichen Ziele in Widerspruch zu den Zielen Deinen anderen Lebensbereiche oder unterstützen oder ergänzen sie diese?

Und last but not least.

Plane mit Leichtigkeit

Solltest Du unterwegs merken, dass Du Deine Ziele nicht erreicht hast, bitte kasteie Dich nicht dafür. Reflektiere, was hat nicht funktioniert und warum hat es nicht funktioniert?

Eine ganz tolle Unterstützung für Deine ideenheldengerechte Jahresplanung ist das Business-Book von „Mein bestes Jahr 2018“. Ich bin auch dabei und gebe weitere Tipps für Deine Jahresplanung 2018 – mit Freude und Leichtigkeit.

Hier kannst Du Dir Dein Business-Book bestellen: http://bit.ly/bestesJahr

 

Jahresplanung 2018

 

Ich wünsche Dir viel Freude, Aha´s und Erfolg bei Deiner Planung.

 

Diana

P.S. Schreib mir doch in den Kommentarbereich, was Deine Erfahrungen mit Planungen sind und was Dir als IdeenheldIn hilft, mit Deiner Vielseitigkeit Ziele zu setzen. Ich freue mich drauf, von Dir zu lesen.

P.P.S. Gern unterstütze ich Dich bei Deinen Zielen 🙂

Fotos: www.splitshire.com, www.pixabay.com

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33 Kommentare, sei der nächste!

    1. Liebe Eva Marie,
      wenn Du magst, fang doch mal damit an, eine Woche aufzuschreiben, was Du so den lieben langen Tag machst. Und das mal 7 Tage nacheinander.

      Und aus diesen Zeiterfahrungen plane mal die nächste Woche und ganz wichtig, an die „Freistunde“ denken! 😉 Beobachte mal, was Dir für Gedanken in dieser Woche (bezüglich der Einhaltung der Planung) kommen. Und nach dieser geplanten Woche reflektiere mal, wie es Dir mit der Planung ging.

      Vielleicht ist ja planen wirklich nichts für Dich und es reicht schon, wenn Du 3-5 Leuchtturmziele hast und Deinen Weg dahin ganz frei gestaltest.

      Aber probiere es mal aus ;).

      Alles Liebe,
      Diana

  1. Liebe Diana,
    so fühlt sich Planung leicht und freudig an 🙂
    Besonders gut gefällt mir dein Wort „Leuchtturmziele“!
    Zu viel Planung engt mich auch sehr ein, ohne Leuchtturmziele verliere ich mich zu schnell… ich liebe also auch eine gute Mischung.
    Liebe Grüße,
    Irka

    1. Liebe Irka,
      ja genau, so soll es sein :). Leicht und freudig und für einen jeden die passende Mischung. Und insbesondere für uns IdeenheldInnen so viel Struktur wie nötig und so viel Freiraum wie möglich ;).

      Alles Liebe für Dich,
      Diana

  2. Liebe Diana, dein Artikel gefällt mir sehr gut. Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass ich die meisten der Punkte schon berücksichtige. Bisher habe ich jedoch noch keine richtige Monatsplanung. Leuchtturmziele sind meinen Blog auf die Beine stellen und einen Podcast zu starten. Nun sehe ich, wo ich noch klarer werden darf ;). Liebe Grüsse Sylvia

    1. Liebe Sylvia,
      toll, dass Du intuitiv schon die meisten Punkte berücksichtigst. Das heißt, dass Du schon ein gutes Gespür dafür hast, was Dir und Deinem Solo-Unternehmen gut tut :).

      Ein Vorteil dafür, noch klarer zu werden, ist, dass Du Dir dann ganz gezielt Unterstützung holen kannst. Poste doch Deine Leuchtturmziele mal in unserer FB-Ideenheldengruppe. Wer weiß, aus welcher Richtung dann Unterstützung, Aufmunterung oder Feedback kommt ;).

      Alles Liebe,
      Diana

  3. Hallo liebe Diana,

    ich finde diese Planung richtig toll, denn sie fordert aber überfordert nicht und sie macht Lust auf mehr 🙂
    Ich habe auch eine Jahresplanung – und ich fühle auch, wie ich das Ziel bereits erreicht habe. Das ist ein totaler Ansporn für mich.
    Ich habe z.B. auch noch verschiedene Ideenlisten, die ich nach und nach ausarbeite, wie ich gerade die Impulse bekomme. Die stehen auch in meinem Jahresplaner hinten mit drin, dann habe ich alles gut beisammen.
    Mit Monats- und Wochenziele fahre ich auch gut – oder auch die 3-Monatsplanung. Und dann die einzelnen Wochen gezielt angehen.
    Ja es gibt viele Möglichkeiten – aber es sollte sich auch richtig gut für einen selbst anfühlen 🙂

    Dir ganz herzliche Grüße
    Silvia

    1. Liebe Silvia,
      wow, Du bist ja schon toll aufgestellt :). Ja ich finde auch so wichtig, dass die Freude bei allem was wir tun, mit an Bord ist.

      Hast Du eine Struktur für Deine Ideenlisten (z.B. nach Themen oder nach Projekten sortiert) ?

      Wie lange planst Du schon? Hast Du Dich erst dem Thema annähern müssen, oder war es für Dich einfach von Beginn an?

      Liebe Grüße,
      Diana

  4. liebe diana,

    bislang hielt ich jahrespläne auch für völlig überbewertet. seit ende des letzten jahres hab ich plötzlich ein bedürfnis danach und freu mich daher, dass mir dein artikel heute begegnet ist 🙂 ich werde mich am wochenende an die konkrete ausarbeitung machen und bin gespannt wo ich in einem monat und einem jahr damit stehe!

    1. Liebe Sandra,
      mir geht es auch so. Ich fand planen bisher nur lästig und fühlte mich eingeengt, aber mit der Ideenhelden-gerechten Planung habe ich ein System gefunden, dass mir echt gut tun. Vielleicht steht es in diesen stürmischen und schnellen Zeiten einfach an, um so einigermaßen den Überblick zu behalten ;).

      Wenn Du magst, kannst Du auch gerne Deine Leuchtturmziele dann hier im Kommentar oder in unserer Ideenheldengruppe posten. Das kann dann auch für die anderen Ideenhelden ein Anreiz sein, anfangen ein wenig zu planen :).

      Alles Liebe,
      Diana

  5. Liebe Diana,

    wieder ein toller Beitrag von Dir. Planen war bisher immer ein rotes Tuch für mich, aber mit Deinen Ideen wirkt es locker und leicht. Ich brauche immer Visionen oder Träume, um glücklich zu sein. Leuchtturmziele sind hierfür einfach prima geeignet. Ich mache mich gleich mal daran sie alle aufzuschreiben. Gut, dass ich meine sonstigen Einfälle dann nicht verwerfen muss, sondern in meine Ideenliste schreiben kann.

    Wie oft schaust Du eigentlich in die Ideenliste? Ich habe immer das Gefühl, es viel zu wenig zu tun und die guten Ideen sind auf einmal so verblasst.

    Viele Grüße, Viola

    1. Liebe Viola,
      ich freu mich, dass ich Dir das planen ein wenig näher bringen konnte. Poste gern dann auch hier im Artikel Deine Leuchtturmziele. Das macht sie noch ein Stück verbindlicher und gibt Dir noch mehr Anreiz, sie auch wirklich anzugehen ;).

      Ja, ich bin auch so froh über meine Ideenliste. Momentan schaue ich fast täglich hinein, da ich grad mal wieder vor Ideen übersprudele und sie dann ständig ergänze ;). Ich greife auch Monikas Impuls mit dem Zuordnen der Ideen zu den Projekten auf und probiere mal, wie ich damit klarkomme. Am Samstag habe ich mir den Vormittag fürs fröhliche Planen freigehalten und dann werde ich auch meine Ideenliste etwas auf Vordermann bringen. Wenn ich eine passende Struktur gefunden habe, kann ich die auch gern mal posten.

      Weißt Du, wenn manche Ideen nach einer Weile verblassen, ist das vielleicht gar nicht so schlimm und zeigt nur, dass bessere „frische“ Ideen jetzt dran sind. Ich glaube, dass Ideen, die wirklich dazu führen, Deine Visionen und Träume zu verwirklichen so präsent sind, dass sie immer wieder auftauchen und auch an Kraft behalten.

      Liebe Grüße und alles Gute für Dich,
      Diana

  6. Sehr ansprechender Artikel. Mir geht es ähnlich, dass ich einerseits eine gewisse Struktur brauche und andererseits auch Freiraum für spontane Ideen und Inspirationen.

    Ich gehe aus von meinen Lebenszielen und habe diese herunter gebrochen in Ziele für ein Jahr. Den Begriff „Leuchtturmziele“ finde ich sehr schön. Er würde auf meine
    Jahres-/Projektziele gut passen. Diese haben zu einem großen Teil damit zu tun, mein eigenes verkaufsfähiges Freedom Business weiter zu entwickeln und für meine Klienten entsprechende Programme anzubieten. Außerdem sind es persönliche Entwicklungsziele.

    Ich plane gern die nächsten 90 Tage recht konkret, während ich es für den Rest des Jahres zunächst beim gröberen Bild lasse.

    Von da aus lassen sich dann die Aktivitäten weiter herunterbrechen.

    Meine Ideen ordne ich sofort meinen Projekten zu. Damit habe ich einen guten Filter, welche Ideen ich überhaupt weiter verfolgen will und welche nicht.

    Insgesamt habe ich festgestellt, seitdem ich mich intensiver dem Thema des verkaufsfähigen Business widme, dass ich sehr viel fokussierter vorgehe und weitaus weniger in Gefahr bin, mich zu verzetteln, als das früher der Fall war.

    Und erstaunlicherweise leidet die Kreativität unter dem mehr systematischen Vorgehen keineswegs, sondern wird lediglich mehr kanalisiert.

    Aber ich denke, dass das Thema „Planung“ für viele von uns vielseitigen Unternehmerinnen ein heißes Eisen ist. Und klassische Planungsmethoden, wie sie vielerorts gelehrt werden, passen für unsereins ist.

    Wichtig ist letzten Endes, für sich selbst herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Für mich war auch viel Trial and Error damit verbunden und ich werde sicher weiterhin noch Potenziale für Optimierung finden. Doch nur die Planungsmethode, die zum eigenen Stil passt, funktioniert auf Dauer.

    Danke noch einmal für die interessanten Anstöße.

    1. Liebe Monika,
      ich freue mich sehr über Deinen wertvollen Beitrag zu meinem Artikel.

      Die Ideen direkt zu den Projekten zuzuordnen, finde ich eine sehr wirkungsvolle Herangehensweise. Ich hatte bisher eine Ideenmappe (mit vielen Zetteln 😉 ) und eine Evernote Datei, in der ich meine ständigen Ideen erst einmal aufgenommen habe. Das sie nicht verloren gehen. Letzte Woche habe ich begonnen, meine Ideen zu sortieren und Oberthemen zuzuordnen.

      Bisher habe ich in meine Ideenliste geschaut und wenn eine Idee zu meinen Zielen passt und ich Lust drauf habe, sie umzusetzen, habe ich sie in meine Planung mit hineingenommen. Der nächste Schritt ist, generell die Ideen von Anbeginn Projekten zuzuordnen. Danke für diesen Impuls.

      Ich glaube, es ist die Angst vieler Ideenhelden, dass die Kreativität unter dieser systematischen Vorgehensweise leidet und deshalb wird das Thema Planung und Zielsetzung im Ideenhelden-Business oft sehr stiefmütterlich behandelt. Ich erlebe es auch, dass mehr Systematik (mit entsprechendem Freiraum) mir Erleichterung verschafft und meinen Kopf freier macht.

      Dein Leuchtturmziel des verkaufsfähigen Freedom Business klingt sehr verlockend. Ich freue mich davon zu lesen, wenn es soweit ist. Gern kannst Du es dann gerne in der IdeenheldInnen-Gruppe vorstellen. Donnerstags gibt es immer den Produkt-Boost wo IdeenheldInnen ihr vielseitiges Business vorstellen.

      Herzliche Grüße, Diana

      1. Liebe Diana,

        ich freue mich, dass ich einen Impuls zurückgeben konnte.

        Ja, die Sorge davor, dass die Kreativität auf der Strecke bleibt, treibt wohl viele um. Doch ich merke immer mehr, dass mich Strukturen entlasten.

        Danke für die Einladung in die Ideenhelden-Gruppe. Gern stelle ich mich dort vor.

  7. Liebe Diana,
    ich muss zugeben: Als ich das Wort „Planung“ schon las, wollte ich wegklicken. Bei mir löst das gerade eine leichte Panik aus, denn ich habe im letzten Jahr so viel geplant und im Endeffekt nicht sehr viel davon umgesetzt. Stattdessen sind aber unglaublich viele Überrschungen in mein Leben getreten, für dich ich wahnsinnig dankbar bin. Doch deine Planung ist eine andere. Sie lässt Raum für die – meiner Meinung nach sehr, sehr wichtigen – Überraschungen des Lebens. John Lennon hat das wirklich großartig gesagt! 🙂 Ich merke, dass ich, auch wenn ich nicht wirklich planen wollte, doch auch Leuchtturmziele habe (ein fantastisches Wort übrigens). Doch ich versteife mich selbst auf sie nicht. Ich arbeite darauf hin, aber wenn mir etwas Besseres über den Weg läuft, wird’s eben das. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, sich diese Offenheit und Flexibilität zu bewahren, selbst wenn man Pläne schmiedet. Verbissen einem Ziel nachzurennen kann schnell dazu führen, dass man nicht merkt, dass man dem Ziel eigentlich schon lange nicht mehr folgen will. Danke für diesen – überraschend – tollen Artikel zu einem vielbesprochenen Thema! 🙂
    Liebe Grüße
    Anna

    1. Liebe Anna,
      hi, hi, ich glaube das ging ganz vielen IdeenheldInnen so, als sie den Titel des Artikels lasen und mir erging es nicht anders. Was glaubst Du, wie ich mich gesträubt habe, dieses Thema anzugehen ;).

      Aber ich kann nur sagen, es lohnt sich! Ich habe sehr viel mehr Klarheit seitdem und die anvisierten Projekte sind auf einmal in Reichweite :).

      Und auch mir ist es ganz wichtig, weiterhin (Du schreibst das so schön) für die Überraschungen des Lebens offen zu sein. Deshalb die Freiheit, die durch Leuchtturmziele entsteht. Wenn die Richtung stimmt, dann kann man den Weg ganz kreativ gehen, mal rechts, mal links lang und immer mal wieder schauen, wo der Leuchtturm sich denn jetzt befindet ;).

      Und auch ein Leuchtturmziel kann sich im Laufe eines Jahres als nicht mehr stimmig anfühlen, dann wird er einfach mit einem neuen Leuchtturm ausgetauscht. Vielleicht ist der ja viel besser geeignet, Dein WARUM zu erreichen ;).

      Toll zu lesen, wie Du schon Deinen Weg gefunden hast, Deine eigene vielseitige und flexible Planung zu machen.

      Liebe Grüße,
      Diana

  8. Hallo liebe Diana,

    herzlichen Dank für diesen wundervollen und WERTvollen Artikel. Zuerst dachte ich „oh nein, nicht noch eine neue Liste voller PLANUNGS-Vorschläge. Doch dann habe ich festgestellt, wie gut sortiert ich dieses Jahr doch bin 😉
    Zum ersten Mal in meiner Selbständigkeit habe ich einen Jahreswechsel vollzogen und mich somit dem Thema Jahresplanung gewidmet. Ich habe bereits im Dezember meine großen Jahresziele notiert, die da sind:

    – Buch schreiben
    – einen gesunden Geist in einem gesunden Körper
    – digitales Produkt und
    – jeden Monat 2 neue Kunden

    Dein Begriff der Leuchtturmziele gefällt mir sehr gut. Ich danke dir für diese wertvollen Impulse.

    Liebe grüße deine Nicole

    1. Liebe Nicole,
      da bist Du wirklich toll aufgestellt! Ganz wichtig auch, dass Du die Gesundheit mit einbezogen hast. Das wird so oft vergessen. Aber wie können wir für andere da sein, wenn wir nicht selbst in unserer Kraft und Gesundheit sind.

      Hast Du schon eine Idee, was für ein digitales Produkt es sein wird?

      Ganz liebe Grüße,
      Diana

  9. Wieder einmal eine wunderbare Ideenkiste, die du uns allen zur Verfügung stellst.
    Leicht nachzuvollziehen und umsetzbar.
    Man kann über dieses Thema viele Bücher lesen.
    Du fasst es jedoch hier für alle eingängig und sinnvoll zusammen.
    Herzlichen Dank für deine wunderbaren Ideen, die mich immer erreichen- auch wenn ich keine Kommentare hinterlasse.
    Deine Arbeit ist wertvoll und wunderbar!
    Danke, Charlotte

    1. Liebe Charlotte,
      ich danke Dir für Deine Wertschätzung :).

      Genau das ist mir wichtig, dass ich das weitergebe, was mir als Ideenheldin selbst was gebracht hat. Das es für vielseitige Menschen leicht anwendbar ist und keinen unnötigen Firlefanz enthält.

      Ich freue mich, wenn ich Dich in DEINER tollen Arbeit damit unterstützen kann.

      Ganz liebe Umarmung,
      Diana

  10. Hi Diana.

    Ohne ein Warum, oder wie ich es nennen der Sinn, tendiere ich gesetzte Ziele nicht zu erreichen. Oftmals setze ich mir Ziele ohne mir vorher zu überlegen was der Sinn dahinter ist und halte sie dann nicht ein. Wenn ich mir hingegen überlege ob ein Ziel sinnvoll ist und ob es meinen Werten und Identität entspricht, werden meine Ziele viel öfters eingehalten. Ich freue mich sogar die Ziele zu erreichen, weil sie für mich Zwischenziele zu etwas grösserem sind.

    Herzlichen Gruss
    Markus

    1. Lieber Markus,
      schön, wie Du diesen Aspekt noch einmal hervorhebst. Ich glaube, dass Warum oder den SINN nicht zu kennen ist der häufigste Grund, warum viele ihre Ziele nicht erreichen. Toll, dass Du das schon so weise in Dein Leben integriert hast :).

      Alles Liebe für Dich,
      Diana

  11. Liebe Diana,

    danke dir für deinen tollen Artikel. Ja mit dem Planen ist das bei mir so eine Sache. Ich hab schon eine Menge ausprobiert und festgestellt, dass meine Pläne selten mal so gehen wie ich das ursprünglich geplant habe.
    Klar das große Ziel ist da, weil mein WARUM auch da ist. Deshalb weiß ich, dass ich mein Ziel erreiche. Doch wie das nun genau passiert, ich habe sämtliche Pläne immer wieder über den Haufen werfen müssen aber festgestellt, dass dann eben genau das Richtige passiert ist. Deshalb gibt es dieses Jahr nur einen relativ flexiblen Plan. Ohne Zeitdruck, das geht einfach nicht mehr, weil ich mich sonst selbst fertig mache. Hauptsache ich komme an meinem Ziel an: nur noch für mein WARUM da sein.
    Herzliche Grüße
    Barbara

    1. Liebe Barbara,
      das WARUM alleine ist schon ein sehr, sehr gutes Leuchtturmziel und hilft Dir, ein erfülltes und Dir entsprechendes Leben zu führen. Wenn die eigenen Ziele einen überfordern und Stress machen, dann kann es das echt nicht sein. Gut, dass Du da Deinen eigenen Weg gehst.

      Liebe Grüße,
      Diana

  12. Liebe Diana,

    der Artikel gefällt mir sehr gut, herzlichen Dank.
    Ich gebe dir vollkommen Recht, Erfolg kommt wenn Gegensätze sich vereinen dürfen. Solange wir einen Aspekt (z.B. Planen vers. Flexibel sein) vollkommen ablehnen) können wir nicht frei nach Situation zwischen beidem entscheiden.
    Ich halte es so, dass ich immer an Sylvester in einem Ritual mein Visionbord gestalte mit allen Jahreszielen, privat, persönlich und beruflich.
    Alles was irgenwie mit meinem Job, Geld und so zu tun hat, wird dann noch detaillierter geplant.
    Das muss ich allein schon deswegen tun, weil ich mich diesbezüglich auch immer wieder coachen lasse und hierzu brauche ich klare Ziele.
    Der Flow kommt dann auch nicht zu kurz, weil man mit guter Planung eine Menge Zeit einspart.
    Ich wünsche dir von Herzen, dass du all deine Ziele erreichst, was du natürlich sowieso tun wirst.
    Alles Liebe, Alexandra

    1. Liebe Alexandra,
      das mit dem Visionboard ist auch eine schöne Idee. Das könnte man ja auch statt aus Zeitungen ausschneiden, virtuell am Computer gestalten. Das wäre vielleicht eher meins.

      Toll, dass Du alle Lebensbereiche bei den Zielen mit einbeziehst. Ich habe die privaten Ziele früher bei den Jahresplanungen total vernachlässigt und mich dann gewundert, dass mein Leben nur noch aus arbeiten besteht ;).

      Wie detailliert gehst Du in die berufliche Planung? Wie viel vom Tag verplanst Du Dir und wie viel Prozent lässt Du frei für Unvorhergesehenes?

      Ich habe meinen Artikel gerade noch einmal nach einem Feedback eines Lesers angepasst. Statt nur einer Stunde frei lassen, 50 %. Was sind da Deine Erfahrungen?

      Ich wünsche Dir auch, dass Du Deine Ziele erreichst und Dein WARUM leben kannst :).

      Herzliche Grüße,
      Diana

  13. Liebe Diana,
    konkret planen und dennoch Raum für Kreativität zu lassen ist nicht einfach. Merci vielmal für Deinen inspirierenden Text, der eine prima Anleitung ist, wie man beides toll miteinander verbinden kann. Besonders gut gefällt mir, den „Begeisterungsindikator“ mit einzubeziehen!

    Liebe Grüße
    Petra

    1. Liebe Petra,
      ja, das mit dem Begeisterungsindikator finde ich gerade bei uns Ideenhelden ganz, ganz wichtig. Denn wenn die Begeisterung bei einer Sache nicht mehr da ist, dann sind wir so schnell weg, dass man gar nicht mehr hinterher schauen kann ;).

      Liebe Grüße,
      Diana

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