Schlage deinem inneren Kritiker mit diesen 5 Tipps ein Schnäppchen

Gastartikel: Stephanie Kempe

Greta ist in einer Mastermindgruppe, einer Gruppe von Menschen, in der viel Power, Energie und Motivation herrscht. Eine Zeit lang fühlt auch sie sich motiviert und denkt: „Wow, das spornt mich an. Ich schaffe das auch”.

Obwohl Greta zwischendurch mit Herausforderungen aus dem Alltag kämpft, bleibt sie dabei, zieht mit und möchte auch diese Energie spüren. Und da ist sie plötzlich – diese brennende Idee! Endlich ist auch sie voller Euphorie und sie sprudelt über vor Begeisterung und Freude.

Die Frage ist allerdings: „Wie lange bleibt Greta in dieser Flow-Power? Ist sie innerlich so frei, dass sie dieses Projekt nun angeht, komme was wolle?“

Dreimal darfst du raten wer ihr jetzt begegnet. Genau, ihr innerer Kritiker. Der Impuls kam von außen. Eine Frau aus der Gruppe fragt nämlich nach, wie Greta sich dieses neue Projekt nun vorstellt und was es genau bringen soll.

Zack – und da ist sie auch schon, diese innere, kritische Stimme: „Ja schau, ich hab dir doch gleich gesagt, das ist eine Schnapsidee!“. „Siehst du, du bist einfach nicht gut genug! Lehn dich nicht immer so weit aus dem Fenster!“. „Kein Mensch wird sich für dein Angebot hier interessieren.“

 

Young woman covering her ears. Hear ne evil concept.

 

 

Das sitzt. Dieser „innere Kritiker“ kommt immer dann, wenn es da eine Geschichte aus der Vergangenheit gibt, die noch nicht verarbeitet ist, an die du immer noch glaubst, Ein alter Glaubenssatz, der entweder aus der Kindheit, aus deiner Erfahrung – oder woher auch immer kommt und noch da ist.

Ideen sind einfach zu großartig, zu wertvoll und zu wichtig für die neue Welt, die wir alle momentan kreieren. Ideen sind die einzelnen Steine einer großen Vision, die jeder einzelne von uns in die Welt bringt – auf seine individuelle Art und Weise.

Hier ist jeder einzelne von uns gefordert, innerlich an Stärke zu gewinnen.

 

5 Tipps, um Deinen inneren Kritiker in die Schranken zu weisen

 

Du kannst deinem inneren Kritiker ein Schnäppchen schlagen, dich vorbereiten oder auch eine der folgenden Strategien so abwandeln, dass du weißt: „Für die Zukunft bin ich gewappnet!“

 

1. Zeig ihm, wo er hingehört – auf die energische strenge Art und Weise

 

Strict teacher with wooden pointer looking at someone



Sobald er sich meldet richtest du dich auf. Du hebst den Kopf, gibst die Schultern zurück und atmest tief in den Bauch.

Mache dir bewusst, dass er jetzt gleich ungefragt seinen Senf dazu geben wird. Hol nochmal tief Luft und setze deinen strengsten Blick auf. Schau blitzartig in eine Ecke und sag (in Gedanken – wenn du unter Leuten bist, ansonsten gerne laut) „Verzieh dich jetzt sofort in die Ecke –und wage es nicht mich jetzt in dieser Phase nochmals aus dem Konzept bringen zu wollen. Hast du mich verstanden?

 

2. Nimm ihn wahr und sprich verständnisvoll mit ihm

Sobald du ihn bemerkst, beginnst du in Gedanken mit ihm zu sprechen, gib ihm gerne auch einen etwas ungewöhnlichen Namen.

Du kannst sagen „Ja Seppl. DANKE, dass du da bist. Viiiiiielen Dank. Du hast mir gerade tatsächlich das Leben gerettet. Ohne dich wäre ich schon lange nicht mehr hier und dank deiner großartigen Hilfe bin ich schon so weit gekommen.

Danke, dass du mich immer so ermutigst und dass du mir aufzeigst was richtig ist und was nicht.“

Du kannst dieses Spiel solange fortführen, bis du in der Bauchgegend ein Kribbeln spürst und du Spaß dabei empfindest. Übertreibe ruhig, und zwar so richtig! Das aktiviert deine kreative Sichtweise.

Du wirst zum Schöpfer und hier hat der innere Kritiker keinen Platz.

 

3. Du sorgst vor. Eine Videobotschaft für alle Fälle.

 

Movie projector with the film



Du bereitest dich präventiv für solche Fälle vor. In einer Phase wo du im Flow und in deiner vollen Kraft bist, nimmst du dich einfach mit deiner Kamera auf. Du sprichst zu dir für den Fall, dass der innere Kritiker aufkommen sollte.

Gerne persönlich an dich. „Liebe Greta, ich bin jetzt hier voll in meiner Kraft und ich kann dir sagen, alles ist gut. Du bist auf dem richtigen Weg. Deine Ideen und Vorhaben machen Sinn und du hast absolut das Zeug dazu, dies in die Welt zu bringen. Wenn der gute Freund auftauchen sollte, dann lass mich dich hier jetzt erinnern, dass wir für solche Fälle vorbereitet sind. Jetzt besprechen wir Schritt für Schritt was du schon alles erreicht hast.“

Dies wird deine Stimmung sofort heben. Du wirst dich an all die Dinge, die du erfolgreich zu Ende geführt und an all die guten Entscheidungen, die du getroffen hast, erinnern.

 

4. Die wandelnde, annehmende transformierende Möglichkeit

Eine sehr gute Möglichkeit ist auch, dass du das Gefühl zulässt, das der innere Kritiker in dir hervorruft. Höre hin. Gib dir selbst Raum für dieses Gefühl. Hake hier sanft nach, fühle dich bewusst hinein.

Was steckt dahinter? Eine Geschichte von früher? Gedanken, die immer wieder kehren? Was glaubst du? Glaubenssätze, die sich zeigen? Schenke dir hier bewusst Zeit, tiefer und tiefer zu graben.

Nicht mit dem Gefühl „Ich muss alles herausfinden“, sondern „Es darf sich mir zeigen, was da ist“.

In Liebe dieses Gefühl annehmen kann unheimlich viel bewirken, transformieren und wandeln, bis hin zur Befreiung und zur Heilung.

Die Meister sehen die Dinge, wie sie sind, versuchen jedoch nicht, sie zu kontrollieren. Sie lassen sie ihren eigenen Weg gehen und wohnen im Mittelpunkt des Kreises. Laotse.

 

5. Vergleiche dich mit Menschen, die noch nicht so weit sind

Vergleiche dich mit Menschen, die noch „nicht so weit sind“ wie du. Nimm dir ein Blatt Papier und begib dich auf die Suche.

Diese Übung bringt dich sehr schnell in deine Kraft, da du siehst, dass du dich im Grunde glücklich schätzen kannst, dass du da bist, wo du bist.

 

 

ProblemLösung


Trifft es dich wirklich schmerzlich und wirft es dich richtig zurück, dann ist mit Sicherheit das Annehmen zu bevorzugen. Hält er dich jedoch davon ab, eine großartige Möglichkeit oder Chance wahrzunehmen, funktioniert der bestimmende powervolle Befehl äußerst gut. Wichtig ist nur, dass du dich auf deine Lösungssuche begibst.

 

Wie Harald Kostial sagt: „Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe“

Welche Strategien, verwendest du, wenn du wahrnimmst, dass ER sich wieder bemerkbar macht? Lass es uns wissen! Schreib es in den Kommentar dieses Artikels. Damit unsere großartigen Visionen einen Weg auf die Welt finden!

Deine Stephanie

 


 

Profilfoto_Stephanie_nochkleiner
Stephanie Kempe

Stephanie Kempe ist Mutter von 2 Kindern, verheiratet und hat sich vor Jahren selbst auf die Suche begeben. Sie hat alles aufgegeben und wollte herausfinden, was möglich ist, wenn wir die Angst überwinden. Mit dem Slogan „Fuck Frustration – Feel Fun-Fucking-Tastic“ begleitet sie als Change-Expertin (gerne „Professional Asskickery“) Frauen auf dem Weg in die erfolgreiche Selbständigkeit, Selbstbestimmtheit und wahre authentische Größe.

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4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Ja, ja der innere Kritiker….. unbeliebter, aber hartnäckiger Zeitgenosse, der Böse. Ich schicke meinen gerne auf Urlaub, von dort darf er Postkarten schicken und ich versichere ihm, ihn sofort anzurufen, sofern ich ihn benötige. Bis dahin darf er seinen wohlverdienten Urlaub genießen. Funktioniert meistens recht gut 🙂 Liebe Grüße Riccarda – „Mit Selbstwert der glücklichen Partnerschaft“

  2. Oh ja, den kenne ich natürlich auch. Er meldet sich immer nach einer besonderen Hochphase. Inzwischen hilft er allerdings auch, dass ich geerdet bleibe. Mit ihm reden finde ich auch immer gut. Dann fühlt er sich geschmeichelt und gehört. Ich glaube, dass der positive Aspekt ist, dass er wirklich aufpassen möchte. Wobei der Grad echt schmal ist… Wenn er mich zu arg belästigt, male ich ein Bild von ihm. Dann sind die Zweifel aus dem Kopf. Nur mental schaffe ich es in hartnäckigen Fällen nicht. Da brauche ich Papier und Stift.
    Liebe Grüße
    Maike

    1. Liebe Maike! Jap super, dass du das ansprichst. Grade nach einer Hochphase – ist es weit verbreitet, dass er kommt. „Ja, das war ja Zufall“, „Naja, wie willst du das noch toppen?“, „Komm jetzt mal auf den Boden“. „Du glaubst wohl wirklich, dass du gut genug bist, das nochmals zu schaffen?“
      Das mit dem Bild malen find ich toll. Auch von ihm. Sehr beruhigend. Zum Ankommen. Herzöffnend. Verstand ausschaltend. Danke Maike! Alles Liebe, Stephanie

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