Ricardo Dutkowiak

Ideenheld der Woche 3 

Diese Woche möchte ich Euch Ricardo Dutkowiak vorstellen. Wenn Ricardo seine Canon in der Hand hat, vergisst er die Zeit um sich herum.

Hier findest Du Ricardo´s Blog

  

1. Woran hast du gemerkt, dass du ein Ideenheld bist?

Ich war immer sehr entschlossen, dass ich später mal irgendetwas mit Kunst machen wollte, auch wenn das nicht immer die sichersten Berufe sein würden. Angefangen von dem eigentlichen Künstler über Innendesign, Mediendesign bis schließlich zur Fotografie, wollte ich immer etwas machen, was kein normaler „9 to 5“ Job sein würde. 2010 habe ich dann erstmals richtig angefangen mit der Fotografie, mir meine Website aufgebaut und dann vor ca. einem Jahr mit meinem kleinen Blog angefangen.

Anfangs war ich total entschlossen und mir fielen tausend Dinge ein über die ich, im Zusammenhang mit der Fotografie, bloggen könnte. Doch schon nach einigen Wochen wusste ich nicht mehr so genau ob das das richtige für mich ist, aber aufgegeben habe ich nie. Ich habe mich losgelöst von den Themen die sich nur auf Fotografie beschränkten und blogge nun auch über Inspiration und vielleicht auch mal was aus meinem Leben, einfach weil ich es wichtig finde, dass ein Blog nicht nur zu einem Thema behandelt wird, sondern genau den Menschen beschreibt der hinter der ganzen Sache steht.

Ich habe nun keine Angst mehr, dass ein Blogartikel nicht so perfekt oder erfolgreich wird wie ein anderer, denn das bin ich auch nicht.

Als ich vor einigen Wochen auf die Ideenhelden Seite gestoßen bin war ich froh, dass ich nicht der einzige bin, der vielleicht nicht immer genau einen Plan hat wie es jetzt weiter geht oder die Dinge auch einfach mal auf einen zukommen lässt.

 

2. Welche Bücher, E-Books, E-Kurse, Videos oder Blogs unterstützen Dich dabei, mit Deiner Vielseitigkeit gut umzugehen?

Auch wenn ich eher nicht so die Leseratte bin habe ich eine große Sammlung von Zeitschriften wie D-Pixx, PHOTOGRAPHIE und Foto-Hits, die ich mir immer wieder gerne anschaue und mich etwas inspirieren lasse.

Noch dazu kommen Soziale Medien wie Instagram oder Pinterest, auf denen man vielen verschiedenen Profilen folgen kann. Diese Seiten basieren auf Fotos und waren für mich schon immer die besten Inspirationsquellen. Dort folge ich nicht nur Fotografie Seiten, sondern auch Innendesign, Rezepten und allem was mich sonst noch interessiert.

Instagram 2
Instagram
pinterest-logo
Pinterest

 Außerdem kann ich dort interessante Dinge speichern, die mich auf einen neuen Blogartikel oder eine Fotoidee gebracht haben, sodass unzählige Post-It’s ausbleiben…

 

3. Wie bekommst Du Dein vielseitiges Solo-Business organisiert? Hängen bei Dir im Büro 1000 to Do Listen herum?

Wie gerade schon einmal erwähnt benutze ich oft Seiten wie Instagram oder Pinterest auf denen ich verschiedenen Profilen folge. Auf Pinterest kann ich sogar eigene Pinnwände gestalten mit Dingen die mich inspirieren. Natürlich brauche ich auch Platz für meine eigenen Ideen, die ich in meine zwei Notizbücher schreibe. So sind Blogartikel immer vorgeschrieben und mit Notizen versehen, ob ich noch Fotos dafür machen muss oder auf welcher meine Solzialen Netzwerke ich den Beitrag ab besten posten sollte.  Außerdem mache ich mir oft To-Do Listen für den nächsten Tag und achte darauf was ich die Woche noch vorhabe um alles gut zu organisieren.

Klar, dass ich auch mal Tage habe, wo mir meine To-Do Liste nicht so wichtig ist und auch einfach keine Lust habe etwas zu tun, aber ich glaube Kreativität kann man nicht erzwingen und dann müssen vielleicht auch mal diese Dinge warten – die Hauptsache ist für mich, dass ich bis zum Wochenende alles erledigt habe und so ganz kreativ und ohne irgendwelchen Druck in die neue Woche starten kann.

RicardoDutkowiak
Fotos: Ricardo Dutkowiak

3. Wie reagiert Dein Umfeld (Freunde, Familie, Partner) auf Deine Vielseitigkeit?

Zuerst war es glaube ich für alle nur ein Hobby, auch für mich. Aber als ich gemerkt habe, dass genau die Fotografie und jetzt auch das Bloggen das ist was ich machen möchte, glaube ich, verstehen andere es auch besser.

Ich wurde schon immer von Familie und Freunden sehr unterstützt, wofür ich natürlich dankbar bin. Aber ich glaube auch, dass man sich irgendwann auch auch selber klar machen muss, was man will und dann vielleicht auch mal andere Meinungen nicht so ernst nehmen sollte.

Außerdem bin ich mir sicher, dass die Dinge die mich heute faszinieren, das nicht immer tun werden, so bin ich immer offen für Neues und habe auch keine Angst neue Projekte anzugehen, die nichts mit der Fotografie zu tun haben. Erstmal ausprobieren und dann entscheiden.

 

4. Was würdest Du anderen Ideenhelden bezüglich ihrer Vielseitigkeit mit auf den Weg geben wollen?

Auch wenn ich noch nicht lange dabei bin, kann ich anderen etwas Ruhe auf den Weg geben. Es ist wichtig Schritt für Schritt zu einem Ziel zu kommen und den Weg zum Ziel mitzunehmen und daraus zu lernen.

Gerade wenn man etwas alleine organisieren muss, wie einen Blog oder ein Solo-Business ist es wichtig sich nicht zu übernehmen aber trotzdem komplett dabei zu sein.

Ich finde, gerade Solo-Businesses sind echter und persönlicher und genau das muss man pflegen.

 

Danke Ricardo, für diesen Einblick in Dein Ideenhelden-DaSein.

 

Alles Liebe,

Unterschrift Diana

 

 

P.S. Hier findest Du Ricardo´s Blog