Nicole Bailer

Ideenheldin der Woche 6:

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Nicole Bailer von HappyMam steht jeden Morgen voller Freude auf, weil sie eine Mission hat: sie möchte den Müttern da draußen zeigen, dass ihr Leben leicht  sein darf!!

Nicole steht den gestressten Müttern als Coach und Ideenheldin zur Seite.

Hier sind Nicole´s Antworten auf Julias Fragen:

1. Wie gehst du bei der Umsetzung deiner Ideen konkret vor? Strukturiert? Aus dem Bauch heraus? 

Ich würde sagen eine Mischung aus beidem 😉 Mein Bauchgefühl leitet mich an und zeigt, was sich gut anfühlt und was nicht und das bringe ich dann aber schon strukturiert zu einem Ergebnis! Ich notiere mir das Ziel und dann 3 Unterziele, die ich dafür erledigen darf. So ist alles immer recht überschaubar und ich kann es in meinen Alltag gut integrieren.

2. Hast du bereits deine Erfüllung in deiner Tätigkeit/ deinem Solo-Unternehmen gefunden? Wie kam es dazu?

Jetzt als Mama-Coach habe ich sie definitiv gefunden. Ich wache morgens auf und denke daran, wie kann ich dem Müttern da draußen heute eine Hilfe sein – was kann ich ihnen heute Gutes tun? Sobald ich beginne darüber zu sprechen, fällt es mir schwer wieder aufzuhören.

Wie es dazu kam? Ich habe zuvor als Coach mit den Angehörigen von kranken Menschen gearbeitet, weil ich selbst die Frau eines chronischen Schmerzpatienten bin. In mir drin war ich aber nie zu 100% davon erfüllt – es hat mir nicht die Freude gegeben die ich mir erhofft hatte.

Und „komischer weise“ haben sich in meine Liste immer mehr Mütter eingetragen und nachdem ich meiner Mentorin davon erzählt habe sagte sie einfach: „Gib dir doch die Erlaubnis dazu – MamaCoach zu sein.“ Das klang etwas seltsam für mich aber ich habe mir dann wirklich die Erlaubnis dazu gegeben, denn ich kann doch selbst bestimmen mit wem ich zusammenarbeiten möchte.

So kam es dass ich jetzt eine HappyMam bin und Mütter unterstütze, in ihre eigene Kraft und Wertschätzung zu kommen.

3. Fühlst du dich auch oft „wie ausgesaugt“? Was tust du aktiv dagegen um deine Batterien wieder aufzuladen?

Ja dieses Gefühl kenne ich aber es kommt immer seltener zu Besuch 😉 Je mehr ich lerne auf meinen Körper zu hören und seine Signale zu deuten, geht es mir viel besser.

Ich fahre nun gar nicht mehr bis an die Akku-Grenze sondern lade schon zwischendurch immer wieder kurz auf. Das mache ich durch kurze Pausen, kleine Spaziergänge, 15 Min. Meditation, kreatives Malen oder einfach durch ein paar Minuten „nichts“ tun.

Wir sind selbst für uns verantwortlich und wenn wir lernen, diese Verantwortung zu übernehmen dann können wir auch zurücktreten und ein klares „Nein“ aussprechen. Das ist einer der Hauptgründe, warum meine Batterien immer schnell leer werden – nicht klar für mich einzustehen. Aber ich arbeite daran 😉  Du auch?

4. Hast du dir bis jetzt in deinem Leben eine längere „Auszeit“ gegönnt? Wo warst du und was hast du getan?

Ich hatte in meinem Leben bisher noch keine Auszeit für mich alleine. Berufliche Auszeiten hatte ich schon, weil ich mich um meinen kranken Ehemann gekümmert habe. Aber wenn ich mir eine persönliche Auszeit nehmen würde, dann würde ich für 4 Wochen nach Madeira fliegen. Dieser Ort hat für mich etwas unglaublich magisches und ich könnte mir vorstellen, dort so richtig auszuspannen und ein Buch zu schreiben ….

5. Wenn du einen Wunsch frei hättest und der Menschheit etwas gutes tun könntest, was wäre das?

Ui…..eine gute Frage! Ich würde die Menschen mit einem Zauber belegen, der es ihnen unmöglich macht, ihre Einzigartigkeit, ihre kindliche Freude und Wertschätzung zu verlieren. Das wäre wundervoll!!!

 

Ich danke Dir Nicole für diesen Einblick in Deine Welt. Bei Frage 5 musste ich schmunzeln ;). Eine sehr schöne Vorstellung! Vielleicht finden wir ja das entsprechende Zaubermittelchen bei unserem nächsten Waldspaziergang ;).

 

Alles Liebe,

Unterschrift Diana

 

 

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