Endlich Solo-Unternehmerin

Krisen meistern und Verantwortung übernehmen

Erfahrungsbericht:
Ideenheldin Anika Fischer

 Mit Beginn des Februar bin ich wirklich Solo-Unternehmerin! Unglaublich.

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Ich möchte Dir in diesem Artikel zeigen, wie ich die Krisen auf dem Weg in mein Solo-Business gemeistert habe. Der Weg bis hierher war geprägt von tiefen Prozessen, die schmerzhaft waren und ehrliches Schauen auf mich erforderten. Auch wenn ich mir jetzt meinen Traum eines Solo-Unternehmens erfülle, und damit ein für mich großes Ziel erreicht ist, war dieser Prozess in erster Linie einer zu mir selbst.

Mit den Ergebnissen: innere Zufriedenheit, Glück und Freiheit. 

Zunächst sah es nicht nach Solo-Unternehmen aus

Zu Beginn des vergangenen Jahres hatte ich noch das Gefühl, mein Leben in einem Job abzusitzen. Wertvolle Lebenszeit zu verschenken. Du kennst sicher die Reihe an Gefühlen, die ich empfunden habe: Frust, Antriebslosigkeit, Unzufriedenheit, Schwere, Ängste, Erstarrung, keinen Sinn und keine Freude.

Mir sind in diesem Prozess ganz viele alte Glaubenssätze begegnet:

  • „Es ist eine Frechheit, dass ich mir überhaupt überlege, beruflich etwas anderes machen zu wollen.“
  • „Es ist unvernünftig, ohne neuen Job einfach zu kündigen.“
  • „Andere wären froh über diesen Beruf.“
  • „Ich bin noch nicht gut genug, um mich selbständig zu machen.“
  • „Es braucht nicht noch einen weiteren Coach auf dieser Welt.“
  • „Wieso kann ich nicht etwas anderes gern machen wollen? Warum Coaching?“
  • „Habe ich genug zu geben?“

Ich beleuchtete meine Situation von allen Seiten. Ich machte mir bewusst, was mir wichtig im Beruf ist, was ich brauche. Als mir dies klar war, führte ich darüber Gespräche mit Vorgesetzten. Das verlangte mir einiges ab. Wirklich zu meinen Wünschen zu stehen und mich damit zu zeigen, war im beruflichen Kontext total neu für mich. 

Mein Job war jedoch so, wie er war. Es war keine noch so winzige Veränderung möglich. Weder an der Job Description, noch an den Rahmenbedingungen, wie etwa Stellenreduzierung.

Hinzu kam mein Wunsch, etwas Berufliches zu tun, was total mit mir zu tun hat.

Mir reichte es, ich kündigte

Zu Beginn des Frühlings, mit offenbar genug gesammelten Leid, Unzufriedenheit und Perspektivlosigkeit, war ich soweit: Ich kündigte meinen gut bezahlten, unbefristeten Job.  Wie ich final zu dieser Entscheidung kam, beschreibe ich in meinem Artikel  „Kunst der Entscheidung“ .

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8 Wege zu Deinem Traum Solo-Unternehmen 

1. Beobachte Dich

Es gibt eine Instanz in Dir, die aufrecht steht und wahrnimmt. Dieser innere Zeuge wertet und verurteilt nicht. Er ist einfach da, neutral und beobachtend. Du kannst Dich immer wieder an ihn erinnern und an diesen Ort zurückkehren, wenn Dich Emotionen oder Ängste überkommen. Dadurch ist es möglich, einen Schritt innerlich zurückzutreten und Abstand zu nehmen, wenn ein Sturm in Dir tobt.

2. Fühle

Gib Deinen Gefühlen Raum. Sie sind sowieso da. Wenn Du sie in einer Kiste gut wegpackst, werden sie immer versuchen, sich zu befreien. Schau, was passiert, wenn Du Deine Gefühle mit einer inneren Haltung zu lässt, die sie willkommen heißt. Sie sollen Dich nicht wegschwemmen, sondern sich ausdrücken dürfen. Wenn sie zu groß für Dich werden, erinnere Dich an Deinen inneren Beobachter. Er unterstützt Dich, präsent und im Jetzt zu bleiben.

3. Ehrliches Reflektieren

Frage Dich: Was will ich wirklich? Was stimmt für mich? Warum handle ich so? Wir Menschen neigen dazu, uns Situationen schön zu reden. Unsere innere Stimme flüstert uns leise zu, was für uns stimmt. Wenn dies allerdings einen Kurswechsel erfordern würde, schieben wir sie gerne weg. Sei also ehrlich zu Dir selbst.

4. Erlaubnis & Selbst-Liebe

Gib Dir selbst die Erlaubnis, dass es absolut in Ordnung ist, zu spüren, was Dir wichtig ist und was Du brauchst. Zum Beispiel: Ich darf mir einen Job suchen, der mich erfüllt. Ich muss nicht in einem Beruf bleiben, wenn er mir nicht entspricht, auch wenn der Job so perfekt im Außen scheint.

Wir neigen dazu, uns immer wieder „verkehrt“ zu machen, weil unsere kulturelle und gesellschaftliche Prägung uns selbst in Frage stellen lässt. 

Mach Dir immer wieder bewusst: 

5. Glaubenssätze

Der halbe Weg ist hier: Bewusstwerdung. Erkenne Deine limitierenden Glaubenssätze. Zur Verwandlung der Sätze, gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten und Methoden, neue hilfreiche Entscheidungen zu formulieren.

6. Gespräche & Lösungen

Auf dem Weg zu Deinem Ziel geht es darum, zu schauen, was brauchst Du jetzt, damit Du  den nächsten Schritt gehen kannst. Was ist für Dich hilfreich?

Sprich mit mit Freunden und/ oder einem Coach über Dein Thema, welches du gern verändern möchtest. Hol Dir Feedback und Perspektiven von Außen. Sie geben Dir neue Impulse und Stärkung.

7. Träume & Intensität

Träume Dir Dein allerschönstes Leben. Deinen perfekten Job. Deine schönste Beziehung. Alles was Du Dir vorstellen kannst, ist möglich. Sonst könntest Du es Dir nicht ausmalen.

Einer meiner Lehrer sagte einmal zu mir: 

Lass Dich die Intensität Deiner Träume und Wünsche spüren. Ich spüre mit jeder Faser, dass das wahr ist. Spüre Dein Feuer in Dir. Die Intensität, die Dir zeigt, was dir wichtig ist, und was Du willst.

8. Verantwortung

Mache Dir bewusst, dass Du die Gestalterin Deines Lebens bist. Nur Du kannst Veränderungen herbeiführen. Es bringt nichts, auf das Umfeld zu schauen und zu sagen: Wenn Du anders wärst… Wenn die Situation so und so wäre…, dann könnte ich… .

Nein. Das funktioniert nicht.

Wofür ich stehe

woman640_FotorIch will Menschen unterstützen, die bereit sind Verantwortung für sich zu übernehmen. Die Veränderungen vollziehen wollen und Unterstützung suchen, dass sie gut durch die Prozesse, die auch tief und schmerzhaft sein können, hindurchgehen können.

Aus meiner Sicht passen sich viele Menschen schnell an, sie trauen sich nicht für ihre Wünsche und Bedürfnisse einzustehen, wollen nicht unbequem sein, sie denken sie sind es nicht wert oder haben Angst vor den Auswirkungen ihres Tuns. Oder sie spüren nicht, was ihnen wirklich wichtig ist und fokussieren sich auf ihr Gegenüber: Was braucht dieser? Was kann ich ihm/ihr gutes tun?

Und genau da ist mein größter Schmerz. Weil ich genau das auch getan habe. Ich habe mich nicht getraut, zu sagen, was mir wichtig ist, was ich brauche, hatte Angst vor den unberechenbaren Konsequenzen, habe mir die Situation schön geredet, hatte Ausreden parat, warum ich in diesem Job bleibe. Ich wollte das Andere sich ändern, habe kritisiert und genörgelt. Den den Kopf habe ich mir darüber zerbrochen, was wohl mein Vorgesetzter für eine Mitarbeiterin braucht und wie es ihm wohl geht, wenn ich sage was mir wichtig ist….

Und Du?

Ich möchte Dich anregen, Dich ehrlich zu fragen: Was möchtest Du von Deinem schönsten Leben? Was willst Du wirklich – im Job und Deinen Beziehungen? Was tut Dir so richtig gut? Lebst Du schon alles, was Du Dir wünschst und erträumst? Wenn nicht, was hindert Dich im Moment? Welche Ängste, Widerstände, Emotionen gibt es?

Die Welt braucht Menschen, die aufstehen und sich von alten Fesseln und gesellschaftlichen Ketten befreien.

Liebe IdeenheldInnen, ich freue mich auf viele spannende Begegnungen und Kontakt mit Euch in diesem Jahr.

Folgt Ihr Eurem Herzen? Eurer Freude? Was ist Euer Bereich, in dem Ihr es Euch bequem gemacht habt? Und Ihr eigentlich schon eine leise innere Stimme sagen hört…

Schreibt mir gerne in den Kommentaren, wo ihr gerade steht. Was sind Eure Glaubenssätze, die Euch aufhalten, Euren Weg zu gehen?

Alle Liebe,

Anika


AnikaFischerAnika Fischer unterstützt Frauen, zu erkennen, was in ihren Beziehungen oder ihrem  Beruf fehlt und begleitet sie bei inneren und äußeren Schritten zur Veränderung. Ihr Angebot ist für diejenigen, die mehr von ihrem Leben wollen, Frauen, die ihre tiefe Sehnsucht real werden lassen möchten. Mehr zu Anika auf ihrer Website: www.anikafischer.com

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