Digitales Nomadentum – Illusion oder Wirklichkeit?

Digitale Nomaden

Mein schonungslos ehrlicher Erfahrungsbericht:
2 Monate als Digitale Nomadin in Thailand, Kambodscha und Vietnam unterwegs

Szene 1: Inspirierende Busfahrt 

Digitale Nomadin Diana GrabowskiReang Kesei, Kambodscha. Ich sitze mal wieder in einem Bus. Innen wie außen wird nicht mit Farben gespart: blaue Vorhänge, lila Innenverkleidung mit sich kunstvoll um die Fenster rankenden Blumen. Beim letzten Minibus gab es an der Decke sogar Stuck – natürlich aus Plastik. Aber dennoch beeindruckend!

Draußen fliegt die Landschaft vorbei. Sanfte Hügellandschaften, Bananenplantagen, Reisfelder und jede Menge friedlich grasende braune Ochsen mit einschüchternd großen Hörnern. Eine nicht endend wollende Kette brauner Holzhäuser säumt die Straße. Kinder rennen neben dem Bus her, spielen mit Plastikflaschen Fußball oder winken uns zu und rufen: „Hello, Hello!“ Ich schaue mit einem Lächeln aus dem Fenster und merke, wie meine Gedanken anfangen zu fliegen.

Und das ist es, was ich am Digitalen Nomadentum so sehr liebe. Das Unterwegs sein, die völlig andere Umgebung, die vielen Impulse und Eindrücke bringen mich in einen Fluss, aus dem heraus sich jede Handlung als das Natürlichste der Welt ergibt. Und das Beflügelt mein Arbeiten.

Genau der Richtige Zeitpunkt, um mir Gedanken zu meinem Videobeitrag zu Jyotima Flaks „RambaZamba – 5 Jahresparty“ zu machen. Das Thema: „Raus aus dem Grau und Rein ins Leben“ passt perfekt zu meiner Digitalen Nomadenzeit. Meine Finger fangen an wie selbst über die Tastatur meines iPad zu gleiten.

Jyotima stellt mir im Vorbereitungsbogen die Frage, was bedeutet Glück für Dich? Als ausgebildete Glückstrainerin habe ich mir die Frage oft gestellt und meine Antwort variierte je nachdem, was mir gerade wichtig im Leben war.

Jetzt aus dem inspiriertem Flow des Reisens heraus kommt die Antwort ganz tief aus mir heraus.

 

Ich schaue aus dem Fenster des bunten Busses und sage mir: „Ich möchte gerade nirgendwo anders als genau hier sein“. Eine tiefe Welle der Zufriedenheit erfasst mich. 🙂

Szene 2: Verzweiflung mit der Technik und der Urwaldschrei, den ich ausstieß

Koh Trong, Kambodscha. Wir landen auf einer kleinen Insel im Mekong. Wir wollen mal ein paar Tage ausspannen und uns von den vielen Busfahrten der letzten Tage ausruhen.

Unser Guesthouse liegt etwas abgelegen am Ende der Insel. Das Holzhaus im Kolonialstil und der schöne Garten mit großen Bäumen, rot blühenden Hibiskus und vereinzelten Bananenstauden wird die perfekte Kulisse für mein Video zu Jyotimas Glücksparty. Ich bin immer noch beschwingt und nehme das Video in einem Rutsch auf und bin total zufrieden mit dem Ergebnis.

So weit, so gut. Das Video befindet sich nun in meinem iPad. Es ist 1,77 GB groß.

Es ist der 07. Januar 2017 – Abgabetermin für das Video ist der 17. Januar 2017. Genug Zeit, denke ich.

Unser Guest House in Koh Trong hat kein WLAN. Meine SIM Karte ist auch aufgebraucht. Macht nix, es ist ja noch Zeit.

Drei Tage später fahren wir weiter nach Banlung – eine Stadt am Fuße des Virachey Nationalparks. Hier planen wir ein Urwaldtrekking von mehreren Tagen. Aber erst einmal brauche ich ein Guesthouse mit WLAN. Ich muss ja noch das Video hochladen. Wir finden eins – mit WLAN im Restaurant. Jippie!

Da sitze ich nun und versuche das Video in die Dropbox hochzuladen. Insgesamt 12 Versuche starte ich – jedes Mal bricht die Verbindung nach ein paar MBytes ab. Dann probiere ich WeTransfer. Es wird mir angezeigt, dass die Übertragung 10 Stunden braucht. So lange kann und will ich nicht im Restaurant sitzen. Also Fehlanzeige!

Erst einmal ab in den Dschungel – 4 Tage OFFLINE sein – schlafen in der Hängematte, Natur pur, große Urwaldriesen, Wasserfälle erleben. Herrlich! Danach hab ich ja noch Zeit, das Video hochzuladen.

Nach der Rückkehr aus dem Dschungel (was übrigens ein echt beeindruckendes Erlebnis war – und auch schön, mal offline zu sein 😉 ) fanden wir ein Hotel, wo wir sogar WLAN auf dem Zimmer hatten. 4 Stunden hat das Video gebraucht, um bis zu 99% bei WeTransfer zu kommen, dann stoppte es und nix ging mehr. Ein weiterer Versuch über Nacht brachte das gleiche Ergebnis.

Woran es lag? Bei der Übertragung blähte sich die Datei noch etwas auf und kam so über die 2 GB, die man mit WeTransfer gratis verschicken kann.

Dann versuchte ich, über die iPad App Documents das Video in die iCloud zu laden. Das schien geklappt zu  haben. Doch von vom Browser aus gesehen erschien die Datei nicht in der iCloud. Uaargh!!! Der erste Urwaldschrei verließ meine Kehle.

2 Tage später in einem Luxusresort –  die Deadline war einen Tag später – hatte ich dann eine stabile WLAN Verbindung und mein Technik begeisterter Vater half mir von Berlin aus, das Video mit der iCloud zu synchronisieren und per TransferXL an Jyotima zu schicken.

Da verließ ein zweiter Schrei meine Kehle – diesmal vor Freude! Es hatte geklappt!

 

 

Was hat gut funktioniert?

 

Mein Equipment – 
In meinem letzten Artikel: „Das Experiment: 2 Monate Digitale Nomadin in Kambodscha und Vietnam“  habe ich mein Digitale Nomadin Equipment beschrieben. Das iPad mit externer Tastatur hat sich sehr bewährt. Das iPad nimmt nicht viel Platz weg, ist flexibel auf Schoß, Tisch oder auch von der Hängematte aus zu bedienen. Des weiteren konnte ich es als E-Book Reader nutzen und sparte mir so einige Kilos an Büchern ;-).

Skype Coachings –
Die Qualität der Verbindung während der Skype Coachings war außergewöhnlich gut. Je nach Stärke des WLAN Signals konnte ich sogar das Video einschalten. Dank meines auch Außengeräusche abschirmenden HeadSets begaben wir uns in einen geschützten Coachingraum mit sehr guter Tonübertragung.

Flächendeckendes Internet –
Insbesondere Kambodscha ist mit Handymasten gepflastert. Das macht den Schlaf als hochsensibler Menschen wie uns nicht gerade tief und erholsam :-(, hat aber auch den Vorteil, dass man ziemlich überall Internet hat.

Sogar im Urwald haben wir einen Handymasten gesehen. Auch die Busse und Minibusse haben ein internes WLAN. Die Qualität ist nicht immer die Beste, aber für E-Mails und Facebook hat es gereicht. Einmal saß ich sogar auf den Ruinen verfallener Tempelanlagen inmitten des Urwalds bei Koh Ker und habe Fotos auf FB gepostet. Schon verrückt!

E-Mailbetreuung meiner Klienten –
das zeitunabhängige Medium E-Mail hat sich auf der Reise sehr bewährt. Fragen und Feedbackwünsche meiner Klienten konnte ich beantworten, wenn meine Klienten noch schliefen. Das war auch für mich sehr entspannend, da ich dafür keine fixen Zeiten einhalten musste.

Besinnung und Inspiration –
der Abstand vom Alltag zu Hause und auch das Ausbrechen aus den Routinen des Businessalltags  haben mich in einen sehr inspirierten Zustand versetzt. Aus einer Vogelperspektive heraus konnte ich ganz neu auf mein Leben und mein Business schauen. Es wurde mir noch einmal ganz deutlich bewusst, dass eine Kernintention meines Wirkens die Freude ist.

Social Media Berichterstattung –
Mir ist es gut gelungen, meine Fans und Leser mit auf meine Reise zu nehmen. Regelmäßig habe ich Fotos und kurze Berichte über mein Digitale Nomadin Experiment in Facebook und Instagram veröffentlicht. Das begeisterte Feedback und die Dankbarkeit meiner Leser haben meine Freude an unserer Reise noch einmal verdoppelt. Und ich konnte meine Leser zu diesem Schritt ermutigen und ein bisschen Vorbild sein.  😉

Dem Flow gefolgt –
Mir ist es sehr gut gelungen, dem Flow zu folgen. Ich spürte genau in mich hinein, worauf ich Lust hatte und folgte diesen Impulsen. Es gab Tage, da war ich so inspiriert, dass die Texte nur so aus mir herausflossen – da habe ich geschrieben. Dann ging mal wieder gar nix und ich bewegte mich nur zur Hängematte und las spannende Romane.

 

 

 

 

 

 

Was hat nicht gut funktioniert?

Terminabsprachen für Coachings –
Da wir unsere Orte ständig wechselten, waren Terminabsprachen nur kurzfristig möglich. Ich musste jedes Mal aufs Neue die WLAN-Situation vor Ort überprüfen. Meine Kunden haben natürlich auch ihre Verpflichtungen und so brauchte es manchmal ein paar Anläufe, bis ein Termin zustande kam.  Dazu kam die Zeitverschiebung (+6h), durch diese waren beispielsweise Abendtermine nicht möglich.

Aufnahme der Skype-Session –
Ich hatte mir die App Voicerecorder gekauft, die aber nur OHNE Headset funktionierte. Das Headset brauchte ich aber, damit die Tonqualität gut genug war. Ich bat meine Klienten, ihrerseits die Skype Sessions aufzunehmen.

Keine Kapazität für neue Kunden –
Während meiner Reise habe ich neun 1:1 Klienten betreut. Für neue Kunden hatte ich keine Kapazitäten frei. Und so musste ich meine Orientierungsgespräche für Neukunden auf eine Warteliste umleiten. Dort haben sich nur vier Interessenten eingetragen, wovon ich eine Neukundin gewonnen habe und ein weiteres Orientierungsgespräch jetzt nach meiner Rückkehr führen werde.

Upload größerer Daten schwierig –
Wie in Szene 2 beschrieben, hat es mich 10 Tage und etliche Versuchen und Nerven gekostet, ein Video von 30 Minuten Länge hochzuladen. Funktioniert hatte letztendlich die Kombination iCloud mit TransferXL.

Raum schaffen für konzentriertes Arbeiten –
Durch das viele Umherreisen, musste meine Seele jedes Mal erst wieder in der Neuen Umgebung ankommen. Ehe ich mich dann wieder eingerichtet hatte und einen freien Raum für konzentriertes Arbeiten hatte, brauchte ich immer ein bisschen. Dazu kam, dass der WLAN Empfang oft nur in den Cafés und Restaurants ausreichend stark für Skype war, so dass ich dort nach Zeiten schauen musste, wo wenig Betrieb und ausreichend Privatsphäre war.

Motivation zu arbeiten –
Manchmal war ich so relaxed, dass ich nur Lust hatte, in der Hängematte zu liegen und Romane zu lesen 😉 Doch das sehe ich mal als Raum für neue Inspirationen und Teil meines entspannten Erfolges ;-).

Newsletter schreiben –
Active Campaign ist nicht in vollem Funktionsumfang nutzbar mit dem iPad. Neue Felder können nicht mit Drag und Drop eingefügt werden, die Schriftgröße kann nicht angepasst werden. Ich habe mir zwar extra eine App „Active Campaign Desktop Login“ gekauft, aber auch dort war die Funktionalität nicht besser. Nach mehreren nervigen Versuchen, habe ich es aufgegeben und deshalb seit 4 Wochen keinen Newsletter veröffentlicht. Durch die regelmäßigen FB Post hoffe ich, sehen es mir meine Leser nach. 😉

 

 

Meine Learnings

  1. Leichter ist Digitales Nomadentum mit zeitunabhängigen Angeboten – E-Mail Coaching, Online-Kursen oder sonstigen Digitalen Produkten mit geringen Betreuungselementen. Das Vereinbaren von fixen Terminen auf Reisen ist anstrengend.

  2. Weniger Orte bereisen und länge Zeit an einem Platz schaffen mehr Kontinuität und machen das Arbeiten entspannter. Der Organisationsaufwand (Bus, Unterkunft, etc.) ist zu groß und jedes Mal braucht die Seele etwas um in der neuen Umgebung anzukommen.

  3. Auch während der Reise neue Kunden akquirieren. Damit das Digitale Nomadentum sich auch unternehmerisch rechnet.

  4. Bewusst mehr Offline und „Arbeitsfreie“ Zonen einplanen. Sonst ist die Arbeit immer präsent und richtiges Abschalten kaum möglich. Im Hinterkopf rannte immer mein WLAN-Scanner ;-).

  5. Aktionen mit hohem Datenvolumen in Luxushotels mit BusinessCenter und starkem WLAN verlegen. Oder sich immer mal wieder eine Luxusanlage gönnen :-).

 

Na, hast Du jetzt Lust bekommen, Deine Siebensachen zu packen und mit Deinem Business auf Reisen zu gehen?

Möchtest Du Dir ein Business aufbauen, mit dem Du von überall aus arbeiten kannst?

Auch von der Hängematte am weißen Sandstrand aus?

Melde Dich gern für ein Orientierungsgespräch bei mir an und ich zeige Dir, wie es geht.

 

 

 

Von Herzen alles Liebe,

 

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Kommentare

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19 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebste Diana,

    Schön ist deine Reise-Online-Erfahrung zu lesen für mich, war ich doch selbst Teil davon:-)
    Toll, wie du das Plus und Minus ganz authentisch dargestellt hast! Und für alle Leser möchte ich noch anfügen: Es war definitiv keine von Großstadt zu Großstadt und Luxushotel zu Luxushotel-Hüpferei, wo Hochleistungs-Internet und ein geschützter Rahmen jederzeit zur Verfügung stehen. Tatsächlich waren wir quer durchs Land unterwegs bis hin zu den abgelegendsten Plätzen! Und: Mit mir hattest du noch dazu einen Partner, der um alles in der Welt versuchte jedem W-LAN aus dem Weg zu gehen (was schier unmöglich war):-) Aber: auch das hast Du letztendlich gemeistert! Du kannst wirklich von Stolz sagen, dass du „richtiges“ Online-Nomadentum mit allem Drum und Dran ge,- und erlebt hast! Gratuliere Dir aus ganzem Herzen!

    in tiefer Wertschätzung für Dein Sein,
    Alfred

  2. Hallo Diana,

    deine Erfahrungen kann ich zum großen Teil für Indonesien und Malaysia bestätigen. Während meiner drei Monate war es auch immer wieder eine Herausforderung, ausreichendes WLAN zu finden. Mir fiel der Switch zwischen Reisen und Arbeiten zugegebenermaßen schwer. Für Online-Produkte mit weniger Aufwand ist es ok, aber wenn es 1:1 geht, wird es schwierig. Ich für mich habe daher beschlossen, wenn ich reise, reise ich (im wesentlichen, Facebook und Instagram gehen immer 😉 ) und mein Business treibe ich von Deutschland aus.

    Liebe Grüße, Ivana

    1. Liebe Ivana, das kann ich gut verstehen. Ich werde in Zukunft auch keine 1:1 Coachings mehr auf Reisen machen. Was leicht geht, gut, aber wenn die Koordination zu aufwendig ist, dann lieber ganz auf das Reisen konzentrieren.

      Ganz liebe Grüße, Diana

  3. Hallo Diana,
    an solch exotische Orte wie Dich zieht es mich nicht – aber das ortsunabhängige Arbeiten hat auch für mich einen großen Reiz. Gern würde ich mehr Zeit in meiner zweiten Heimat Schottland und auch in Spanien verbringen können. Während meiner letzten Urlaube habe ich das schon mal getestet – und es klappte erstaunlich gut. 🙂 Deine Facebook-Posts habe ich daher immer mit großem Interesse gelesen – denn was in Asien geklappt hat, sollte in Europa schon lange funktionieren.

    Ich finde es super, dass Du Dein Abenteuer so positiv beenden konntest und bin schon gespannt, wo es Dich als nächstes hinziehen wird.

    Zauberhafte Grüße
    Birgit

    1. Liebe Birgit, Schottland wie reizvoll! Da möchte ich auch sehr gerne mal hin reisen. 🙂 Ja, in Europa geht es vor allem auch schon deswegen besser, weil die Zeitverschiebung nur marginal ist. Dein Business ist ja auch super ausgelegt für ortsunabhängiges Arbeiten. Ich werde bei mir auch noch etwas optimieren, das es beim nächsten Mal noch besser klappt.

      Ganz liebe Grüße, Diana

  4. Liebe Diana
    mit dem, was du geschrieben hast, finde ich mich auch gerade wieder. 🙂 Ich bin nun auch seit knapp einem Monat in Asien unterwegs (Thailand, Cambodia, Malaysia) und versuche mein Online Business von hier aus zu starten. Das mit der Internetverbindung kenne ich zu gut, manchmal am Rande der Verzweiflung und der Geduldsfaden am Limit angespannt. Auch die Zeitverschiebung macht es mir nicht einfach, an Teammeetings etc teilzunehmen.
    Aber es war mir bewusst, dass es nicht locker flockig funktionieren wird. Trotzdem würde ich die Zeit jetzt nicht in kalten Europa verbringen wollen.
    Ich schreibe meine Artikel einfach vor und lade sie dann los, wenn ich gutes Internet habe und für die Meetings stelle ich mir einen Wecker um dann um 2 Uhr nachts „live“ zu sein. Ist anders, aber es muss auch mal unkonventionell sein. 🙂
    Vielen Dank für deine Erfahrungen.
    Nadine

    1. Liebe Nadine,
      wow, Hut ab, in der Nacht aufstehen für live Meetings!

      Ja, genau das habe ich mir auch immer wieder gesagt. „Ich möchte grad nirgendwo anders sein.“ Wenn ich dann die verschneiten Fotos von zu Hause gesehen habe, war ich so froh, in meinem Bikini in der Hängematte zu liegen.

      Das mit den Artikel vorschreiben hat bei mir nicht so gut geklappt, weil die Gestaltung in ActiveCampaign mit dem iPad echt schwierig war. Mit welchem Newsletteranbieter arbeitest Du?

      Ich wünsche Dir weiterhin eine tolle Zeit in Asien und alles Gute für Dein Online-Business.

      Viele Grüße,
      Diana

  5. Liebe Diana,

    während meines Sabbaticals war ich auch in Thailand unterwegs. Die Internetverbindung hat meistens super funktioniert. Im Gegensatz zu Deutschland, findet man in dort kostenloses wifi an jeder Ecke. Aber an Arbeit war nicht zu denken 🙂

    Danke für den ehrlichen Bericht – so ganz ohne „Friede, Freude, Eierkuchen“!

    Alles Gute für Dich & viele Grüße aus Frankfurt,
    Ines

    1. Liebe Ines,
      was hat Dich vom Arbeiten abgehalten? 😉

      Ich habe auch immer wieder gemerkt, dass mich die Umgebung so eingesaugt hat, dass ich gar nicht richtig in der Stimmung zum Arbeiten war ;-).

      Alles Liebe, Diana

  6. Mit schulpflichtigem Kind und arbeitswütigem Mann ist das digitale Nomadentum in meiner Welt ganz weit weg …. Aber ich bin begeistert, wenn andere diese Möglichkeiten nützen, die uns die Technik ermöglicht. Hier hat Technik wirklich Sinn. Spannend finde ich, dass Du die guten Internetverbindungen in Asien bestätigst.

    Der Mann einer Kundin von mir ist immer wieder beruflich längere Zeit in Asien und Arabien. Sie erzählte mir, niregends sei die Skype-Verbindung und das Bild so scharf, als wenn er in Asien sei.

    Ich bin überzeugt davon, dass lange Reisen nicht nur den Horiziont erweitern, sondern auch die Gedanken fliegen lassen, man Altes loslassen kann und man einfach im Rhythmus der Natur schwingt. Ich freue mich mit Dir über Deine schöne Zeit 🙂

    1. Liebe Riccarda,
      ja genau, reisen lässt die Gedanken fliegen :-).

      Und auch, wenn Deine Umstände eine große Reise grad nicht so erlauben, auch in kleinen digitalen Reisen (einfach mal an einem anderen Ort arbeiten) fangen die Gedanken wieder ganz anders zu fliegen an ;-).

      Wir planen jetzt erst einmal keine größere Reise in der näheren Zeit, aber nächste Woche zum Beispiel bin ich in Berlin und ich habe mir gedacht, dann einfach nach einer genüsslichen Kunstausstellung zum Arbeiten in ein gemütliches Café zu gehen. Das finde ich, ist auch schon eine kleine digitale Reise ;-).

      Danke, dass Du Dich so mit mir mitfreuen kannst :-).

      Alles Liebe für Dich,
      Diana

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